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Im Steinkreis
Datum: 25.08.2026, Kategorien: BDSM
... harten Gesichtern und wilden Bärten, die den Hügel hinaufmarschierten. Ihre Kleidung war schlicht, doch durchbrochen von Symbolen ihrer aufkommenden Macht - Riemen und Schnallen, die ihre Kontrolle über die Welt zeigten, und Waffen, die sie selbst in einer Zeit des Friedens trugen. Ihr Anführer ging voran, seine Bewegungen durchdrungen von Entschlossenheit, die Ordnung der Welt nach seinem Willen zu formen. Sie drangen in den Kreis ein, ohne die Achtung oder das Verständnis für die heilige Stätte, die sie betraten. Der Boden knirschte unter ihren Stiefeln, als ob er gegen ihre Anwesenheit protestierte. Der Mann, der voranschritt, trat mit grimmiger Mine hervor. Seine grauen Haare fielen ihm in Strähnen über die Stirn, und seine Augen funkelten vor Selbstgerechtigkeit. Er richtete seinen Blick auf Amara, die still und aufrecht in der Mitte des Kreises stand. "Amara", rief er, seine Stimme tief und drohend, "dieser Ort gehört euch nicht mehr. Eure widerwärtigen Praktiken, Eure abscheuliche Unzucht - sie enden hier. Ihr werdet diesen Ort verlassen, auf dass er vom Regen gewaschen, vom Winde gefegt und von der Macht eines aufrechten Mannes gereinigt werde." Die Kerle verteilten sich wie Raubtiere, die ihre Beute umzingeln. Leora schmiegte sich unsicher an Leon, Cordelia und Colvin blickten unruhig nach einem Ausweg. Tarun stellte sich schützend vor Tara, ihr zitternder Atem verriet ihre Angst. Amor, dessen jugendliche Ungehaltenheit ihn überwältigte, trat einen ...
... Schritt nach vorn. "Hohlköpfe! Versteht ihr denn nichts von dem, was hier geschieht?", rief er. Doch weiter kam er nicht, einer der Männer packte ihn grob an der Schulter und stieß ihn zurück. Noch bevor Amor reagieren konnte, legte Amara erneut ihre Hand auf ihn. "Nicht auf ihre Weise", sagte sie ruhig. Amara hob den Kopf und richtete ihre Worte an den Anführer. "Ihr glaubt, dass ihr uns hier vertreiben könnt", sagte sie, ihre Stimme ruhig, aber fest. "Ihr könnt diesen Ort besetzen, aber verstehen werdet ihr ihn nie. Ihr könnt uns verbannen, aber ihr könnt die Kraft, die in den Steinen liegt, nicht zerstören." Der Anführer trat näher. "Wir brauchen Eure Worte nicht", zischte er. "Eure Zeit ist vorbei." "Meine Zeit mag vorbei sein," erwiderte Amara aufrechten Hauptes, "aber ich wünsche mir, dass die Tradition der weiblichen Energie fortgesetzt wird und eine Nachfolgerin die Kraft des Eros an diesem Ort lehren wird. Und ich weiß, dass mein Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn ich habe heute Nacht mit meiner Seelenverwandten Verbindung aufgenommen." Kaum hatte sie die Worte gesprochen, da rückte der Polarstern in den Zenit und nicht nur das alte Jahr war gegangen, sondern eine ganze Ära weiblicher Weisheit und femininer Energie war geschunden worden. Feinfühligkeit durch Ungerührtheit, Eros durch Macht ersetzt. Besitznahme ließ keinen Platz für freie Liebe. "Schluss mit dem Unsinn", rief der Anführer. Amara ließ sich widerstandslos abführen, die Haltung ungebrochen. ...