1. Im Steinkreis


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: BDSM

    ... Flintstein rutschte vielmehr an einer alten Verbindungslinie entlang, die wohl über die Jahrtausende vergriffen und verwittert war, ein leises Schürfen, aber es hallte in Simones Ohren wie ein Echo.
    
    Mart pumpte glückselig einen Strahl Lebensfreude in die Tiefen ihres Schoßes. Noch atemlos und dem Augenblick nachhängend, schaute er zu ihr auf. "Was machst du da?", fragte er, doch Simone schien ihn nicht zu hören.
    
    Sie starrte auf das Symbol. Zwei Ecken hatte sie verbunden, nicht mehr, aber es schien eine Verbindung zu sein, die die Rune belebt, ihr eine höhere Dimension zugewiesen hatte. Die Rune erweckte den Anschein sich vom Stein abzuheben, es war, als würde sie verschwimmen und wieder scharf werden. "Siehst Du das auch?", fragte Simone. Mart nickte nur.
    
    "Möge meine Arbeit in ferner Zukunft weitergeführt werden", hörte Simone die Stimme ihrer Seelenverwandten aus längst vergangenen Zeiten, und sie spürte ein Lächeln, das über die Jahrtausende hinweg Wärme spendete.
    
    "Was ist los mit dir?", fragte Mart. Langsam, ganz langsam wandte sie sich ihm zu. "Ich glaube, ich habe etwas berührt, das größer ist als wir."
    
    ***
    
    Eine Welle von Energie war entfesselt, unaufhaltsam, wie das Erwachen eines mächtigen Stroms, der tief in der Erde geschlafen hatte. Er brach zurück in die Zeit der Zeremonienmeisterin.
    
    Leon hielt Tara fest in der Umarmung. Die Begegnung von jugendlicher Leichtigkeit und reifer Tiefe zwischen Schüler und Meisterin hatte sie in den Bann gezogen. ...
    ... Ihre Finger berührten sich, und eine Wärme floss zwischen ihnen, die Tara erröten ließ. Sein Blick, ruhig und durchdringend, schien sie auf eine Weise zu erfassen, die sie noch nie erlebt hatte. Tara fühlte sich wie eine Blüte, die sich einem unbekannten Licht öffnete.
    
    Sie küssten sich, zuerst zögerlich, dann mit einer Intensität, die sie beide überraschte. Es war kein Besitzanspruch, kein Begehren, das verlangte, sondern eine tiefe Verbindung, die sie teilten - ein Fluss, der sie beide sanft umhüllte und trug. Sie spürten, dass sie nicht allein waren, sondern Teil eines größeren Ganzen.
    
    Tara und Leon betteten sich auf eines der Felle, die um die Feuerstelle ausgebreitet lagen. Leon ruhig und bodenständig, Taras Bewegungen fließend und sinnlich. Die Begegnung von Erde und Feuer.
    
    Doch es war Tara, die die Führung übernahm, ihre Hände federleicht auf Leons Schultern gelegt. Ihre Bewegungen wurden wie ein Spiel, ein Tanz zwischen Kontrolle und Hingabe. In Leons Ruhe erkannte Tara, dass Erotik nicht immer stürmisch sein musste - manchmal war sie wie ein leiser, tiefer Fluss, der alles mit sich nimmt.
    
    Als Cordelia und Tarun sich berührten, war es, als ob zwei Spiegelbilder zueinanderfanden. Beide jung, voller Unsicherheiten, aber auch voller Sehnsucht, näherten sie sich zögerlich. Ihre Hände fanden sich, und ein leichtes Zittern verriet ihre innere Aufregung. Die in sich gekehrte Cordelia spürte Taruns feurige Energie. Er griff nach ihrer Hand und sie sah seine Augen ...
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