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Der Wunschschwiegersohn
Datum: 28.08.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... miteinander sprechen, reden wir miteinander, suchen einen Weg. Ich will mich nicht scheiden lassen. Zwischen mir und Herbert ist Nichts." Mein Puls stieg rasant an. Der Zorn, die Wut kochte hoch und es kostete ungeheure Kraft, so einigermaßen ruhig zu bleiben. "Das nennst du Nichts. Du kommst nach mehr als zwei Stunden von ihm zurück, siehst aus wie ein frisch geficktes Eichhörnchen, die Soße, eure Soße läuft dir die Beine runter und du wärst am liebsten gleich ins Bad gelaufen und hättest schnell geduscht. Deine ganze Aufmachung, dein wirres Haar zeigen, was er mit dir gemacht hat. Erwartest du etwa von mir, dass ich das Alles übersehe und euch noch die Kerze halte. Ich bin zwar noch dein Ehemann, aber doof und blind bin ich nicht. Schönen Gruß an deine Mutter. Sie hat ja jetzt den Mann an deiner Seite, den sie sich schon lange gewünscht hat. Seit die Beiden hier sind, hat sie ja kräftig dafür gearbeitet, gratuliere. Ich frage mich heute wirklich, warum du mich Versager geheiratet hast." Ich ging, fuhr zu der Firmenwohnung, die mir meine Firma überlassen hatte, packte aus und setzte mich hin. Schnell die vier halben Brötchen gegessen, die ich zwischendurch an der Tanke gekauft hatte und dann legte ich mich aufs Bett, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und dachte nach. Vor mehr als 10 Jahre, nein, es waren über 11 Jahre, lernte ich bei einer Veranstaltung der Stadt meine Frau kennen. Es war ein von der Stadt organisiertes Forum mit einem Zukunftsforscher, ...
... der einen sehr lebendigen Vortrag hielt und dabei besonders auf die Entwicklung der Raumfahrt und ihren Beitrag zur Technikentwicklung einging. Was diese Veranstaltung so auszeichnete, war die dem Vortrag folgende rege Diskussion. Ich hatte gerade mein Elektronikstudium beendet und eine Stelle in einer großen Autozulieferfirma angetreten, war wieder ledig, da meine langjährige Partnerin andere berufliche Vorstellungen hatte und nach England gegangen ist. Sie wollte unbedingt in die Forschung. Ich war 27 Jahre alt, 178 cm groß, hatte mich durch Sport und ein gemäßigtes Leben fit gehalten, blond, straßenköterblond mit blauen Augen. Eigentlich ein unauffälliger normaler Mann, der nicht unbedingt auffiel. Wenn ich den Professoren glauben darf, nicht doof, hatte den Abschluss mit Sehr gut bestanden. Mein Werdegang ist nicht ganz alltäglich. Nach dem Abi hatte ich mich für eine Lehre entschieden, die ich mit Leichtigkeit absolvierte und ging dann zur Hochschule und Studierte. Lernen fiel mir leicht. Meine Eltern sind während meines Studiums leider gestorben. Liebevolle Eltern, die immer für mich da waren und eine harmonische Ehe führten. Für mich schien es immer das Idealbild einer Ehe zu sein,. Und dann sah ich auf dieser Veranstaltung Inge. Eine junge sehr hübsche Frau mit dunklen langen Haaren und einer super Figur. Sie machte zu dem Zeitpunkt einen etwas geknickten Eindruck und taute erst während der Diskussion richtig auf. War dann aber manchmal ein bisschen ...