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Der Wunschschwiegersohn
Datum: 28.08.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... eigentlich symbolische Miete und so trug ich durch meine Hausmeistertätigkeit zum Einkommen bei. Musste ja nicht bezahlt werden. Die sich immer deutlicher zeigende Überheblichkeit ihrer Mutter ging mir oft auf den Geist. Nach einer erfolglosen Diskussion mit Inge versuchte ich die Berührungspunkte zu minimieren. Ist in einem Haus aber nicht so gut möglich. Beruflich ging es mir hervorragend. Ich war die Karriereleiter schon ein gutes Stück nach oben geklettert und verdiente gut. Inge war eine angesehene Lehrerin an der in der Nähe liegenden Schule. Unterrichtete dort Deutsch und Kunst in der Oberstufe. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie nicht ganz so dabei war. Es fehlte mir so das Feuer, das Aufgehen in eine Aufgabe. Kann mich aber auch irren, denn mit dem Lehren hatte ich nicht so die Erfahrung. Ich war mehr der Praktiker, der mit seinem Team gerne gemeinsam an neuen technischen Lösungen arbeitet. Dabei fiel mir nie auf, dass das auch eine Art der Lehre war. Und mein Team war gut. Das wurde auch durch die Leitung wahrgenommen und geschätzt. Wir waren jetzt 8 Jahre verheiratet und in einem vierzehntägigen Urlaub hatten wir wieder festgestellt, dass unsere Liebe noch immer groß ist. Wir hatten die Zeit des Aufenthalts in dem guten Hotel an der türkischen Riviera sehr genutzt, um uns zu erholen und uns wieder körperlich sehr nahe zu kommen. Die warme Sonne, der weiche Strand, die leichten Winde hatten unsere Körper heiß gemacht und da Zeit keine Rolle spielte, ...
... hatten wir uns oft und sehr liebevoll, zärtlich geliebt. Wir waren einfach glücklich und versicherten uns unserer Liebe. Drei Monate nach Rückkehr aus der Türkei begann dann das Unglück. Ich musste für eine Woche zu einem der großen Autohersteller und mit den dort angestellten Ingenieuren eine Komponente unseres zugelieferten elektronischen Sicherheitssystems anpassen. Am Donnerstag hatten wir alles erledigt und so konnte ich schon Freitag recht früh heimfahren. So würde ich es bequem noch schaffen, mit Inge wie versprochen zum Geburtstag ihrer Freundin zu gehen. Eigentlich freue ich mich schon darauf, denn sie und ihr Mann sind nette Freunde. Etwas verwundert war ich, als ich meinen Wagen parken wollte und mein eigentlicher Parkplatz im Carport mit einem nach meiner Meinung etwas protzigen Wagen einer deutschen Marke besetzt war. Erst wollte ich mich davor hinstellen, dann fragte ich mich aber, ob ich wohl etwas spinne. Ich fuhr hinter die Villa und stellte den Wagen neben dem Technikhäuschen ab. Ist zwar alles etwas eng, aber so gut kann ich ja fahren, um von dort eine Strecke rückwärts auszuparken. Meine Frau war noch nicht vom Dienst zurück und so lud ich meine Sachen aus, trug sie in unsere Wohnung und wollte gerade los, um Inge abzuholen. Ein paar Schritte würden mir nach der Autofahrt gut tun. Beim Rausgehen traf ich meine Schwiegermutter mit einer anderen etwa gleichaltrigen Frau, die gerade das Haus betreten wollten. Die Begrüßung war mal wieder unter aller ...