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Kelly- Der Betrug
Datum: 04.09.2026, Kategorien: BDSM
... heulte. ''Du versuchst diesen beschissenen Jason zu finden. Ich schicke dir eine Adresse. Dorthin kommst du morgen Abend um acht Uhr. Entweder mit Jason, oder mit hundert fünfzigtausend Euro. Ansonsten bist du für die Zinsen dran.'' ''Bitte... ich...'' Doch da war das Gespräche schon zuende. Meine Hand zitterte. Ich schniefte. Jason. So viel Geld. Dieser ganze Luxus hier. Der Porsche. Seine doofe Uhrensammlung. Ich stöhnte auf, dann ging ich ins Schlafzimmer, öffnete seine Schrankhälfte. Starrte erschüttert auf die leere Stelle wo sonst die Schachtel mit seinen Wertsachen stand. Uhren, Ketten, Ringe. Nichts. Stöhnend riss ich die Schublade darunter auf. Seine Papiere. Weg. Der Fahrzeugbrief vom Porsche. Die Kaufurkunden für die teuren Uhren. Sein Reisepass. Alles weg. Wie zum Hohn lag nur der Mietvertrag für unsere Wohnung noch da. Unterschrieben nur von mir. Weil der Vermieter hier einen guten Leumund verlangte, und ich war bei der Polizei. Beamtin. Besser ging es nicht. Und Jason war damals arbeitslos. Also unterschrieb nur ich. Plötzlich wurde mir eiskalt. Ich ging zu meinem Laptop. Fuhr es hoch, öffnete meine Online Banking Seite. Und ich wollte wieder schreien. * Ich trank Rotwein, auf Schmerzmittel. Egal. Jason. Dieses Schwein. Er hatte sich Zugang zu meinen Bankgeschäften verschaffen. Er war ein Nerd, und ich ging eher locker mit meinen Daten vor ihm um. Vertrauen. Aber das war nun missbraucht. Wie ich selbst. Das Geld von meiner Erbschaft, ...
... gute zwanzig Tausend Euro, alles weg. Mein gespartes Geld. Auch weg. Mein Girokonto überzogen. Bis ans Limit. Ich heulte, suchte meine letzten Bankgeschäfte. Aber alles lief bei mir automatisch. Bankeinzug. Miete, Versicherungen, Steuern. Das letzte Mal war ich vor fast drei Monaten im Online Banking gewesen. Ich sah auf meine monatlichen Zahlungen. Ich war in der Besoldungsstufe acht. Verdiente also ganz gut. Ich gab nicht viel aus, aber ich war pleite. Fast mit fünftausend Euro in den Miesen. Ich sah auf die Kosten. Die Miete für die Wohnung hier. Ich bezahlte nur ein Viertel davon. Jason den Rest. Wenn... Oh nein. Ich nahm mein Handy, ich hatte die Nummer vom Hausverwalter eingespeichert. ''Gut dass Sie mich anrufen, Frau Kellermann. Ihr Frist läuft in einer Woche ab. Entweder Sie begleichen Ihre Mietschulden, oder ich lasse Zwangsräumen.'' Ich schüttelte den Kopf. Ich heulte schon nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Jason! Ich rief die Nummer an. Nichts. Und mir wurde bewusst was er getan hatte. Er hatte mich nicht nur in der ganzen Scheiße sitzen lassen, er hatte mich dazu auch noch bestohlen. Mein Geld gestohlen. An sich überwiesen. Das zeigte ja mein Banking. Über vierzigtausend Euro. Ich war so blöd ihm gedankenlos zu vertrauen. Aber wir waren seit fünf Jahren ein Paar. Seit über einem Jahr verlobt. Das war Liebe. Ich vertraute ihm alles an. In mir brach die Welt zusammen. Rotwein auf Schmerzmittel. Kam gut. * Ich nahm wieder ein Taxi. Die Adresse ...