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Wilder Nachmittag im Tennisheim
Datum: 05.09.2026, Kategorien: Ehebruch
... Kein Verkehr, kein Stimmengewirr - nur das leise Surren von Insekten in der dichten Juniluft. Anna ging vor mir her, ihre Tasche locker über der Schulter. Der weiße Rock war beim Gehen leicht verrutscht, durchs Licht der tief stehenden Sonne leicht durchscheinend. Ich konnte den dunklen Slip darunter deutlich erkennen - nichts Aufreizendes, aber auch kein klassischer "Liebestöter". Ein schlichter schwarzer Stoff, weich anliegend. Echt. Körperlich. Ich blinzelte kurz, schluckte trocken, zwang mich, den Blick zu heben. Sie schien es nicht zu merken. Oder sie ignorierte es. Oder sie wusste es ganz genau. "Ist ja noch niemand da", sagte ich, als wir das Clubhaus erreichten. "Ich hol uns zwei Aperol - haben bestimmt noch was in der Küche." Sie lächelte, setzte sich auf die kleine Bank vor dem Eingang. "Klingt gut. Aber bloß nicht zu stark - sonst werd ich noch übergriffig." Sie grinste, der Ton war neckisch, aber ihre Augen blieben ernst. Offen. Ich verschwand kurz, mischte zwei Gläser - halb Sekt, halb Aperol, ein paar Eiswürfel aus der Kühlbox. Als ich wiederkam, saß sie da, leicht nach hinten gelehnt, das Top leicht geöffnet durch die feuchte Hitze, der Rock auf halber Oberschenkellänge. Die Schatten ihrer Brust bewegten sich langsam beim Atmen. Ich reichte ihr das Glas. "Cheers auf die Verpflichtungen, die uns den Sommer rauben", sagte ich halb im Scherz. "Und auf Frauen, die frühmorgens Sekt trinken." Sie lachte, nippte, dann sah sie mich an - ...
... etwas zu lange. "Ach komm. Du genießt es doch, mal kurz nicht der brave Familienmann zu sein." Ich zuckte mit den Schultern. "Weiß nicht. Gestern Abend zum Beispiel... Ich dachte noch, vielleicht passiert ja was. Sie war gestresst, wie immer. Wieder kein Sex. Kein Kuss. Nur To-do-Listen." Ich wusste nicht, warum ich das sagte. Vielleicht lag's am Alkohol. Vielleicht an der Hitze. Vielleicht daran, dass sie gerade einfach da war, präsent, weiblich, nicht hektisch, nicht genervt. Einfach... offen. Anna sah kurz auf ihr Glas, dann zu mir. "Bei uns ist es manchmal umgekehrt", sagte sie leise. "Ich... bin bereit, hab Lust. Und er... ist irgendwo. Im Job, im Handy, in sich selbst." Es war still. Keine ironischen Sprüche mehr. Keine Schutzmechanismen. Nur ihre Augen, die jetzt direkt meine suchten. Und hielten. Ich schluckte. Mein Blick glitt ungewollt wieder über ihre Beine, über das Spiel von Licht und Stoff, das sanfte Zittern in ihrem Oberschenkel, als sie das Glas abstellte. Sie bemerkte es. Und sagte nichts. Das Handy vibrierte. Der Ton war unspektakulär, aber irgendetwas an der Stille danach machte den Moment schwerer. "Euer Spieler ist raus - krank. Ihr habt heute keine Betreuung mehr", sagte der Turnierleiter knapp. "Meldet euch einfach morgen. Genießt den Tag." Ich legte auf, ließ das Handy in die Tasche gleiten. Anna sah mich über den Rand ihres Glases an. "War das... gute oder schlechte Nachricht?" "Kommt drauf an, wie du mit ...