1. Yorkshire Tales - Whitby Steampunk


    Datum: 06.09.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... gemietetes typisches Reihenhaus in der Monkgate in York. Ursprünglich als reine Wohngemeinschaft zweier Promotionsstudenten, um die Miete zu teilen."
    
    "Im Laufe der Zeit ist daraus dann mehr geworden", ergänzte Patricia. "Wir haben beide Lust an dieser Kostümierung. Eigentlich sind wir dabei wie kleine Mädchen. Es macht einfach ungeheuren Spaß."
    
    "Und da wir beide geübte und leidenschaftliche Bisexuelle sind, trösten wir uns gegenseitig, wenn es denn notwendig oder lustanregend ist." Emily war in der Tat so direkt und ungehemmt, wie sie sich beim Fotoshooting in der Abbey-Ruine gegeben hatte. Ich verstand den Hintergedanken ihrer Aussage unmittelbar. 'Wir sind keine Lesben, sondern genießen das Leben, wie es kommt', war die versteckte Botschaft, die im Verlauf des Abends mehrfach durch meinen Kopf geisterte.
    
    Der Samstagabend war dem 'Hollywood-Ball' im Ballsaal des Royal Hotels vorbehalten, eine der wenigen Veranstaltungen, die Eintritt kosteten. Emily hatte es durch ihre Beziehungen zum Veranstalter geschafft, noch am späten Nachmittag ein Extraticket für mich zu ergattern. Es herrschte Steampunk-Dresscode-Pflicht und ich wurde als Szene-Anfänger optisch voll belohnt. Kal's Kat Swing Big Band sorgte für fantastische Unterhaltung, exakt in der richtigen Lautstärke zum Tanzen, aber leise genug, dass man sich an den Tischen ohne brüllende Lautstärke unterhalten konnte.
    
    "Wirklich prachtvoll", kommentierte ich in einer kurzen Tanzpause an unserem Tisch, bevor ich ...
    ... Patricia durch Emily als meine Tanzpartnerin austauschte. "Ich fühle mich wie in einer Zeitmaschine. Ich weiß nur noch nicht, in welchem Jahr ich jetzt bin."
    
    "Ist unwichtig", antwortete Emily. "Steampunk ist Science-Fiction aus der Sicht des 19. Jahrhunderts. Deshalb ist eine Big-Band mit swingender Tanzmusik wie ein 'Zurück in die Zukunft'. Genauso paradox."
    
    Jedenfalls erfüllte der Abend im Ballsaal seinen Zweck, wir unterhielten uns königlich.
    
    Es war nach 11 Uhr abends als Patricia, Emily und ich uns in einer sehr lauen Julinacht auf den nicht allzu langen Heimweg in mein Haus machten. Wie am Nachmittag hatte jede Frau sich auf einer Seite bei mir untergehakt. Die Abendtouristen, die uns entlang der Strand- und später der Hafenpromenade entgegenkamen, starrten uns überrascht, neugierig oder sogar anerkennend nickend an. Die drei rauchenden Männer vor einem Hafen-Pub pfiffen johlend hinter uns her und wünschten mir mit kräftigen Ausdrücken "viel Erfolg mit deinen Bräuten". Dann hatten wir mein Haus erreicht.
    
    "Ziehen wir uns gegenseitig aus?" fragte Emily dann vollkommen enthemmt, nachdem ich noch drei Champagnergläser aufgefüllt und verteilt hatte. Sie hatte bei ihrem Vorschlag einen ganz besonderen Blick in ihre Augen bekommen.
    
    Ich schaute für einen kurzen Augenblick zwischen den beiden Frauen hin und her und hob dann mein Glas wie zu einem Toastspruch an. "Auf einen wunderschönen und für mich mehr als überraschenden Tag und Abend." Ich lachte kurz auf. "Und wenn ...
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