1. Yorkshire Tales - Whitby Steampunk


    Datum: 06.09.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... leicht meinen Kopf. "Was heißt das?"
    
    Emily beugte sich zu mir hin und hauchte mir einen Kuss auf die Wange. "Queen Victoria war ein verficktes Luder, das von den fantasiereichen Sexspielchen ihres Albert nicht genug bekommen konnte. Das weiß man aus ihren Tagebüchern."
    
    "Und genauso war die Realität des industriell und wirtschaftlich explodierenden Englands", ergänzte Patricia. "Nach außen hin eine prüde Fassade. Und in Wirklichkeit ein ausschweifendes Sexleben, siehe Victorias ältester Sohn, der spätere Eduard VII., von dem man sagt, dass er alle wesentlichen Pariser Edel-Bordelle persönlich kannte."
    
    "Jedenfalls konnte er perfekt französisch", lachte Emily ergänzend. "In jeglicher Hinsicht. So gut, dass er nach seinem Thronantritt in einer einzigen Staatsbesuchswoche die gesamten britisch-französischen Beziehungen nach Jahrhunderten von Kriegen und Auseinandersetzungen auf neue Füße stellte."
    
    "Make love, not war. Und das achtzig Jahre früher als die Beatles."
    
    "Und deshalb gibt es neben der seriös-fantasievollen Steampunk-Variante wie hier auch eine versaute Schwester. Durchaus orgienhaft"
    
    "Aha", nickte ich. "Und dafür war die zweite, barbusige Bilderserie gedacht."
    
    "Du bist ein guter Beobachter, Gerald. Patricia und ich gehen zumeist zu den seriösen Events, aber an zwei, drei Wochenenden im Jahr gibt es diskrete Schlossevents. Auf Landsitzen und Herrenhäusern, die ein Spezialveranstalter dann für drei Tage exklusiv anmietet." Emily lachte jetzt sehr ...
    ... kehlig und hintergründig. "Nicht ganz billig, aber Frauen ohne männliche Begleitung bekommen einen attraktiven Sonderrabatt. Und den machen wir beide uns zu Nutze, wenn wir Lust darauf haben."
    
    Die Modenschau war anregend und optisch großartig. Anschließend ging es zu wie auf einem Botschaftsempfang oder ähnlichen Anlässen. Man unterhielt sich mit alten Bekannten und, wie in meinem Fall, absoluten Anfängern. Man trank von Sekt bis zu härteren Cocktails, was immer man wünschte. Und aß kleine Häppchen, die von ebenfalls stilgerecht kostümierten jungen Frauen und Herren angeboten wurden. Es herrschte eine unglaublich lockere Stimmung bei allen anwesenden Gästen, die durch eine sehr dezent spielende Kapelle musikalisch im Stil des ausklingenden 19. Jahrhunderts untermalt wurde. Einige, teilweise fantastisch kostümierte Paare nutzten die extra reservierte Tanzfläche.
    
    "Jules Verne hätte seine Freude gehabt", rutschte mir irgendwann als Kommentar heraus, was meine beiden Begleiterinnen sofort bestätigten.
    
    "Und was hat Euch in diese Steampunk-Community geführt", fragte ich höchst neugierig meine beiden Begleiterinnen, nachdem wir am Abendessentisch eines kleinen Fischereirestaurants Platz genommen hatten, den wir nur aufgrund meines Anrufs auf dem Mobiltelefon des mit mir befreundeten Inhabers für den frühen Abend hatten reservieren können. "Habt ihr Euch erst bei solchen Veranstaltungen kenngelernt?"
    
    "Nein", lachte Emily. "Patricia und ich teilen uns seit vielen Jahren ein ...
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