1. Yorkshire Tales - Whitby Steampunk


    Datum: 06.09.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... hocherotischen Erlebnissen. Aber in keinem Fall entwickelte sich hieraus eine längerfristige Beziehung, die über die Bettkante hinaus ging.
    
    Vor drei Jahren, zum Höhepunkt der zweiten, mit vielen Isolationen einhergehenden COVID-Welle verstarb die verwitwete Schwester meines Vaters. In Ermangelung eigener Kinder vermachte sie mir testamentarisch ihr am Südrand des Hafens von Whitby gelegenes Reihenhaus, hinter dem sich eine steile Straße zur Ruine der Whitby Abbey emporwand. Ich liebte dieses Haus schon seit meinen Kindertagen, weil es einen hervorragenden Ausblick auf den lebhaften Fischerei- und Yachthafen als auch auf die nördlich des Hafens gelegene Stadt bot und zudem einen nur kurzen Weg zum Bahnhof der Stadt garantierte, in den während der Saison mehrfach täglich die Museumszüge der North Yorkshire Moors Railway einliefen. Dies gab mir auch in den 1980er Jahren die Gelegenheit, die berühmten englischen Dampflokomotiven noch in Aktion zu sehen, nachdem sie aus dem normalen Schienenverkehr schon längst entfernt worden waren.
    
    Tante Helens Reihenhaus war ein für weite Regionen Englands typisches dreigeschossiges Reihenhaus, vergleichsweise schmal mit einem Wohnzimmer und einer Essküche im Erdgeschoss, zwei Zimmern und einem Bad im 1. Stock und einem Zimmer mit Bad im Dachgeschoss. Der Zwang zur häuslichen Isolation unter den COVID-Pandemie-Auflagen und die damit verbundene Einschränkung von Lehre und Forschung im Institut gab mir die Zeit, mein neues Haus in Whitby ...
    ... von Grund auf zu modernisieren und mir somit neben meinem Yorker Apartment ein Sommer- und Wochenendhaus am Nordseestrand zu schaffen. Mit einiger Hilfe von Klempnern und Elektrikern war die Modernisierung nach zwei Jahren abgeschlossen und ich pendelte nach Lust und Laune zwischen meinen beiden, knapp 50 Meilen voneinander entfernt liegenden Wohnorten hin und her.
    
    So führte mich auch der Vorlesungsschluss und die weit verbreitete Sommerpause der Universität zu meinem zweiwöchigen (Arbeits-)Urlaub in Whitby. Ich hatte mir eine große Menge wissenschaftlicher Literatur und die Arbeit an zwei Anträgen auf Forschungsmittel mitgenommen. Durch die quartalsweisen Royalty-Zahlungen für meine beiden Patente hatte sich auch meine private finanzielle Lage sehr entspannt, so dass ich nicht auf Biegen und Brechen darauf angewiesen war, mich mit diesen Forschungsgeldern auch persönlich finanzieren zu müssen. Ich konnte mir mehr Kompromisslosigkeit in der Ausrichtung meiner Forschungsarbeit leisten und auf diesem Weg störende und hinderliche Anpassung an fremde Anspruchsprofile beiseite räumen; ein fürwahr angenehmer Zustand für einen forschenden Hochschullehrer.
    
    Entsprechend entspannt machte ich Ende Juli 2024 meinen morgendlichen Spaziergang mit Becky, meinem achtjährigen Border-Collie, der uns wie jeden zweiten Tag die enge Straße zur Abbey-Ruine hinaufführte. Becky liebte diese Richtung genauso wie auf dem südlichen Strandweg, hier konnte ich ihn problemlos frei laufen lassen. ...
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