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Stationen auf dem Weg des Glücks
Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch
... zwischen Pflicht und den sicher auch bei ihr vorhandenen Gefühlen für mich. "Schätzchen, du warst meiner erste wirkliche Frau, mit der ich intim gewesen bin und ich habe mich nur von meinen Gefühlen und vor der Regel, dass die Gefühle der Partnerin an erster Stelle stehen müssen, übrigen eine Regel, die mein Vater mir mit auf den Weg gegeben hat, leiten lassen. Sicher habe ich hier und da schon mal was in Zeitschriften, Filmen und bei Gesprächen mit bekommen, wobei mir die schnelle Befriedigung der eigenen Interessen immer falsch vorkam.. Außerdem bist du mir zu wichtig, um dich mit einem Rein und Raus zu beleidigen. Ich bedaure es sehr, dass du dich gegen einen Fortführung unserer, nach meiner Meinung sehr schönen Beziehung entschieden hast. Ich hoffe immer noch, dass du dir dies noch mal überlegst. Aber bis dahin werde ich es akzeptieren und nicht versuchen, dich umzustimmen. Es fällt mir aber sehr schwer." Nach diesen Worten stand ich auf und sagte zu ihr: "Warte nicht mit dem Mittagessen auf mich. Ich muss dies erst einmal verdauen und werde frühesten heute Abend wieder hier sein." Mit dieser Ansage ging ich auf mein Zimmer, zog meine Sportsachen an und schnappte mir mein Fahrrad und machte mich auf den Weg, um meine Gedanken zu ordnen und mich zu beruhigen. Ohne eine bestimmte Strecke zu wählen, machte ich mich auf den Weg und in der ersten Zeit war es ein wildes Rennen gegen mich und meine Enttäuschung. Völlig verschwitzt und kurzatmig kam ich an einem ...
... kleinen Waldsee an und warf mein Fahrrad etwas unbeherrscht in eine Strauch und legte mich im Schatten der hohen Bäume in das weiche Gras und ließ meine Gedanken schweifen. Ohne zu einem wirklichen Ergebnis meiner Überlegungen gekommen zu sein, dämmerte ich weg. Erst nach einem wirren Traum und einem unruhigen Schlaf, der nicht erholend war, wachte ich auf und lag noch immer unschlüssig im Gras und dachte über alles Erdenkliche nach. Auf der einen Seite meine Sehnsucht nach Isabell und auf der anderen Seite der Wunsch, nein die Entscheidung von Isabell: Auch wenn es mir sehr schwer fiel, kam ich zu dem Ergebnis, dass ich es wohl akzeptieren muss, dass Isabell eine Fortführung unseres Verhältnisses nicht will. Langsam raffte ich mich auf und fuhr über Umwegen wieder nach Hause. Es war schon spät und ich konnte Isabell nicht in der Küche oder in den Wohnräumen finden. Als ich am Zimmer von Isabell vorbei ging, konnte ich ein leichtes Seufzen hören und wollte zu ihr gehen. Ihr Zimmer war aber abgeschlossen. Etwas essen und dann ins Bett. Hier konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten und weinte mich in einen tiefen Schlaf. Am Sonntagmorgen wachte ich auf und fühlte mich etwas besser. Nach der üblichen Morgenroutine ging ich in die Küche. Hier fand ich den gedeckten Tisch vor und auf meinem Teller lag ein Zettel: "Mittag steht im Ofen. Nur warm machen. Ich bin heute Abend wieder da. Isabell" Der Tag wollte und wollte nicht vergehen. Immer wieder dachte ich an ...