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Stationen auf dem Weg des Glücks
Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch
... tätig gewesen ist und der mir in der Zeit der Übernahme der Verantwortung für die gesamte Firma immer mit gutem Rat zur Seite gestanden hat. Eine feste, gute Freundschaft verbannt uns nunmehr und ich konnte und kann mich voll auf ihn verlassen. Da es um einen großen Auftrag ging, den wir an Land ziehen könnten, war eine Entscheidung notwendig, von der er meinte, dass diese mein Mitwirken und meine Entscheidung notwendig macht, war es mir ein Bedürfnis, schnell eine Besprechung mit ihm zu führen, die doch etwas länger gedauert hat. Eine Folge davon war, dass ich mal wieder sehr spät nach Hause kam. Meine Haushälterin Hertha, die schon bei meinen Großvater angestellt war, hatte bereits ein leichtes Abendessen für mich warm gestellt und auf der Terrasse gedeckt. Ich hatte mein Kommen kurz vorher angekündigt. Leider waren meine beiden Kinder schon im Bett und schliefen schon fest, als ich endlich in der Villa eintraf. Wieder einmal ein Abend ohne einen Gutenachtkuss von meinen beiden Schätzen. Ich weis ja, dass die Beiden immer auf ihren Vater warten. Ihr Kindermädchen, eigentlich besser Kinderfrau; sie war schon etwas älter, kann und will die Rolle nicht übernehmen. Zu den Beiden komme ich später. Nachdem ich mich in die beiden Kinderzimmer geschlichen hatte und ihnen kurz ein Küsschen auf die Haare gegeben hatte, hab ich mit gutem Appetit das vorbereitete Abendessen verspeist und mich mit einem Glas Rotwein in den auf der Terrasse stehenden großen Sessel ...
... gemütlich gemacht. Hertha war nach der Frage, ob am kommenden Sonnabend etwas Bestimmtes anliegt, was ich verneinte, in ihre kleine Einliegerwohnung verschwunden. Sie hatte dieses Wochenende frei, da ich keine Termine hatte und daher für die Kinder und mich selbst sorgen konnte. Meine Gedanken schweiften in die Vergangenheit und ich dachte, was ich doch für ein Glück hatte, in solch guten, finanziell abgesicherten und behüteten Gegebenheiten aufzuwachsen. Meine Eltern waren immer eine wirkliche Stütze, die sich mit viel Liebe und Verständnis um mich kümmerten. Leider war es meinen Eltern nicht vergönnt, noch ein weiteres Kind zu bekommen, was sie sich sehr gewünscht haben. Nach meiner Geburt, die sich leider als nicht so leicht gestaltete, mussten sie zur Kenntnis nehmen, dass der Wunsch nach weiteren Kindern ein Wunsch bleiben würde. Trotz dieser schlimmen Nachricht habe ich nie bemerkt, dass sich die Liebe zwischen meinen Eltern verändert hat, nein ich glaube, sie wurde noch tiefer. So wuchs ich in einer schönen großen Wohnung auf, die meinen Eltern gehörte und hatte das große Glück, dass ich sehr gerne lernte und mir das Wissen nur so zufiel. Anstrengen musste ich mich nie. Meine Leistungen in der Schule machten es möglich, dass ich eine Klassen überspringen konnte und schon mit knapp 18 Jahren ein sehr gutes Abitur einfahren konnte. Auch wenn es uns finanziell sehr gut ging, habe ich gelernt, dass Geldverdienen nicht so selbstverständlich ist und man sich schon ...