1. Stationen auf dem Weg des Glücks


    Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Isabell und machte mir langsam Sorgen.
    
    Kurz vor 18 Uhr ging die Haustür und Isabell kam in das Wohnzimmer. Sie blickte mich fragend an und ich ging auf sie zu und legte meine Hände auf ihre Schultern. Mit den ausgestreckten Armen hielt ich sie auf Abstand. Nein, ich hielt mich auf Abstand.
    
    "Auch wenn es mir unheimlich schwer fällt, werde ich deine Entscheidung akzeptieren und dich auf keinen Fall bedrängen. Sei dir aber sicher, dass es mir sehr, sehr schwer fällt. Ich mag dich sehr, sehr gern und du bist eine sehr schöne Frau, die mich sehr anzieht und eigentlich verrückt macht. Aber ich werde dich nie zu etwas zwingen. Sei dir aber sicher, dass ich dich sehr gerne wieder in die Arme nehmen würde und dich wieder so lieben würde, wie es schon mal war. Mein Bett steht dir immer offen."
    
    Sie sah mich mit großen Augen an und ein strahlendes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Mit einem Ruck zog sie mich an sich und gab mir einen Kuss auf den Mund, der mir durch Mark und Bein ging. Wieder machte sich ein kleiner Freund sofort bemerkbar und wollte aus seinem Gefängnis befreit werden.
    
    Isabel wandte sich ab und mit einem leisen "Danke, Danke" ging sie in die Küche und man hörte, dass sie tiel ausatmete und sich an die Vorbereitung des Abendbrots machte. Die Stimmung beim Abendessen war noch etwas angespant, wurde aber immer besser.
    
    "Klaus, ich danke dir sehr, dass du dich so entschieden hast und bewundere dich eigentlich dafür. Für dein Alter hast du sehr viel ...
    ... Verantwortungsbewußtsein und noch mehr Einfühlungsvermögen bewiesen. Bleib immer so und du wirst einmal die richtige Frau für dich finden und ihr werdet glücklich sein. Irgendwie bedaure ich, dass ich nicht diese Frau sein kann. Noch mal danke, auch für die wunderschöne Nacht, die ich sehr genossen habe."
    
    Die nächste Zeit verlangte sehr viel von mir. Immer wenn ich Isabell sah, kamen mir Zweifel, ob ich richtig entschieden hatte. Auch bei ihr sah ich manchmal ein kurzes Zusammenzucken und ein Aufblitzen in den Augen. Aber wir hielten uns an unsere Verabredung und bemühten uns um ein normales Verhalten.
    
    Es kam mir manchmal so vor, als wenn mein Opa uns mit einem wissenden Lächeln zusah und sich seine Gedanken machte. Er sagte aber nichts.
    
    Meine Zeit bei meinem Opa ging zu Ende und er bedankte sich für meine Hilfe und legte noch einen Tausender auf meinen Lohn hinzu.
    
    Dann bat er mich in sein Büro und sah mich lächeln an und meinte:
    
    "Klaus. Ich hoffe, dass dir das Arbeiten mit mir und in meiner Firma eben solchen Spaß gemach hat wie mir. Bitte übernehme einmal die Firma und führe sie in meinem Sinne weiter, wenn ich einmal nicht mehr sein sollte."
    
    "Opa, das steht doch hoffentlich noch lange nicht an. Aber sollte es einmal so weit sein, werde ich versuchen, in deine Fußstapfen zu steigen, obwohl es bestimmt nicht leicht wird."
    
    "Bitte denke immer daran, dass die Firma nichts ohne die Mitarbeiter ist. Wenn sie zufrieden sind, klappt es auch mit dem Erfolg. Niemals das ...
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