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Stationen auf dem Weg des Glücks
Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch
... Kinderzimmer und mit dem guten Gefühl, dass die Kinder noch schliefen, ging ich auf die Terrasse, rief Laika, die freudig erregt zu mir kam und dann über unser Grundstück in den Stadtwald und eine große Runde laufen. Laika lief wie immer etwas voraus und ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie woanders hinwollte als ich. Ich blieb aber auf den mir bekannten Strecke und war nach über einer halben Stunde leicht verschwitzt wieder zu Hause. Laika bekam ihr Futter und dann schnell unter die Dusche. Kurz etwas Lockeres angezogen und dann ging ich um meine Kinder zu wecken. Es war seit langer Zeit eine schöne Regel, dass ich die Kinder an den Wochenenden, an denen ich frei hatte, morgens weckte und dann mit ihnen frühstückte. Nach dem plötzlichen Tod meiner Frau und ihrer Mutter haben sie dies sehr gebraucht und mich hat es aus meiner tiefen Trauer gerissen, wenn ich die Liebe und das Anschmiegen dieser kleinen Ergebnisse unserer Liebe spüren konnte. Unter der Dusche und auf dem Weg in die Küche, in der ich das Frühstück für uns vorbereitete, gingen meine Gedanken wieder einmal zurück und ich konnte jetzt ohne große Schmerzen an meine Frau und an unser gemeinsames Leben zurückdenken. Wie das Leben so spielt, Ich war im vorletzten Jahr meines Studiums, als meine Eltern mich um ein Gespräch baten. Mama und Papa saßen auf dem großen Sofa und taten sehr geheimnisvoll. Papa eröffnete mir dann, dass ich jetzt doch langsam ausziehen muss, da mein kleines Reich gebraucht ...
... würde. Sie hätten mit Opa abgesprochen, dass ich bei diesem einziehen sollte und natürlich in der oberen Etage der Villa eine kleine, aber feine Wohnung erhalten sollte. Auf meine etwas erstaunte Frage, warum ich hier das Feld räumen musste, entgegneter meine Mutter, dass sie ihren Freunden in Frankreich helfen müssten und dass deren Tochter Tina, eigentlich Bettina, bei ihnen wohnen sollte und hier die letzten Semester ihres Studiums absolvieren sollte. Auf meine Frage, ob das nicht anders zu regeln wäre, erklärten mir meine Eltern die Situation. Ihre Freunde hatten mit ihrer Firma sehr viel Pech gehabt und standen kurz vor dem Konkurs. Ihr Haus hatten sie schon für die Rettung der Firma verkaufen müssen und es war immer noch nicht klar, ob sie diese wirklich retten konnten. Daher waren die finanziellen Mittel sehr "übersichtlich" und reichten gerade mal für ein sehr bescheidenes Leben. Nicht mehr konnte das Studium der Tochter an einer der französischen Eliteuniversitäten finanziert werden. Um Tina das sicher sehr traurige Schicksal eines unvollendeten Studiums und eines Lebens als ungelernte Kraft zu ersparen, hatten sich meine Eltern bereiterklärt, Tina bei sich aufzunehmen und ihr die Möglichkeit des weiteren Studiums an der Uni zu ermöglichen, an der ich auch eingeschrieben war. Ich musste erst einmal die ganze Sache auf mich wirken lassen und bat um etwas Auszeit. Papa meinte, lass uns heute Abend noch mal über die Sache reden, denn es eilt nun doch sehr. Gut, dann ...