1. Stationen auf dem Weg des Glücks


    Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... schnelle Geld sehen, immer alles im Auge gehalten."
    
    "Ich werde es versuchen, aber noch bist du ja da und das noch hoffentlich sehr lange."
    
    "Na ja, dass steht nicht in unserer Hand. Du weist ja, wie schnell es mit deiner Oma, meiner geliebten Frau gegangen ist. Aber jetzt Schluss mit diese dunklen Gedanken. Noch mal ein wirklich herzlichen Dankeschön für deine Mitarbeit und deine Hilfe. Ich habe noch eine Frage, die du bitte ehrlich beantworten sollst. Hattet ihr etwas miteinander?"
    
    Ich wusste sofort, was mein Opa meinte, auch ohne das er Namen nannte. Mein Wangen färbten sich sicherlich rot, als ich ihm stockend antwortete:
    
    "Bitte behalte es für dich und lasse es Isabell nicht spüren, denn davor hat sie große Angst. Und ja, es gab eine wunderschöne Nacht mit ihr, in der es zu vielen Zärtlichkeiten kam. Jedoch ohne den letzten Punkt. Wir haben nie richtig miteinander geschlafen, obwohl ich es sehr gewollt habe."
    
    Nach einer kurzen Pause, in der ich meinen Opa genau ansah, fuhr ich fort und sagte:
    
    "Am nächsten Tag haben wir uns ausgesprochen und Isabell hat mich gebeten, es nie wieder so weit kommen zu lassen. Glaube mir, dass es mir sehr schwer gefallen ist, dies zu akzeptieren, aber man soll nie eine Frau zu etwas zwingen."
    
    Opa nahm mich in den Arm und drückte mich kurz. "Sehr gut gemacht, mein Kleiner. So sollte man mit dem weiblichen Geschlecht umgehen. Mein Wahrnehmungen haben mich also nicht getrogen. Es bleibt unser Geheimnis und danke dir, dass du ...
    ... so offen und ehrlich warst. Ich glaube nicht, dass ich so reagiert hätte, wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre. Natürlich werde ich Isabell nichts sagen und sie auch nicht anders behandeln wie bisher."
    
    Am nächsten Tag zog ich wieder zu meinen Eltern und bald begann ein neuer Lebensabschnitt. Das Studium begann und ich war nur noch selten im Hause meines Opas. Immer wieder, wenn ich dort war und Isabell sah, kam es mir so vor, als ob sie sich freute, mich zu sehen und das Blitzen in ihren Augen war zu sehen. Ich gewann immer mehr Abstand, obwohl bei ihrem Anblick meine Sehnsucht nach ihr wieder aufflammte.
    
    Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich ein Tapsens auf den Fliesen der Terrasse hörte und mich eine feuchte, kühle Nase anstupste. Mit meiner Hand kraulte ich den dicken Kopf unserer Rottweilerhündin, die sich fest an mich schmiegte. "Na, wo kommst du denn her, meine liebe Laika."
    
    Sie drehte sich zum Garten und ließ ein leichtes Knurren hören. Dann legte sie sich jedoch neben mich, schien wieder ruhig zu sein. Ich trank den letzten Schluck aus meinem Glas, streichelte Laika noch einmal gründlich, was sie sehr genoss. Dann erhob ich mich, brachte das Glas in die Küche und ging nach oben. Noch einmal zu den Kindern geschaut, die fest schliefen und dann ins Bett.
    
    Mit dem Wunsch nach körperlicher Nähe und der Erkenntnis meiner Einsamkeit schlief ich ein und wurde bereits gegen 6.30 Uhr wach. Schnell ins Bad und die Sportsachen an. Kurz ein Blick in die ...
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