1. Stationen auf dem Weg des Glücks


    Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... in dem du Tina bei ihrer Eingewöhnung an der Uni und in unserer Stadt unter die Arme greifst."
    
    So eine lange Rede kannte ich bei meinem Opa gar nicht. Ich dachte ein wenig nach und dann kam mir eine Frage in den Kopf, die eigentlich nichts mit dem Grund meines heutigen Hierseins zu tun hatte.
    
    "Opa, ist meine Mutter denn auch an deiner Firma beteiligt, denn Oma war doch Miteigentümerin?"
    
    "Nein, Oma hatte alles so geregelt, dass ich hier Alleinherrscher wurde. Du weist doch, wie fürsorglich deine Oma war. Alles musste genau geregelt sein. So auch dein Anteil an den Finanzen. Ich bin davon nicht arm geworden und habe nach dem Vorbild meiner Frau meinen Nachlass geregelt. Wie ich dir ja schon gesagt hatte, möchte ich, das du die Firma weiterführst, wenn ich einmal zu deiner Oma gerufen werde."
    
    "Diese Frage hat nichts mit meiner Entscheidung hinsichtlich Tinas zu tun, hat mich nur mal interessiert. Ich werden heute Abend mit meinen Eltern sprechen und meinen Umzug zu dir planen."
    
    "Ich hatte keine andere Entscheidung von dir erwartet."
    
    Nach einer weiteren Tasse Kaffee konnte ich meine Neugier nicht mehr zügeln und ich musste die Frage nach Isabell los werden.
    
    Opa erklärte mir, dass sich Isabell nach langer Überlegung und etlichen persönlichen Treffen dem Wunsch ihrer Eltern gebeugt hat und einen sehr einflussreichen Witwer mit zwei Töchtern heiraten wird. Er habe den zukünftigen Ehemann und deren Töchter kennen gelernt und muss sagen, dass es Isabell sehr gut ...
    ... treffen wird. Ein aufmerksamer, liebenswürdiger Herr, etwas älter als sie und zwei ganz süße Mädels, die dringend eine Mutter brauchen, da die eine gerade in die Pubertät kommt und die Kleine dringend eine weibliche Schulter braucht, um sich dort den notwendigen Halt zu holen und zu finden. Die beiden jungen Damen haben die anstehenden Veränderungen sehr positiv aufgenommen und es hat sich bereits eine kleine Freundschaft zwischen ihnen und Isabell aufgebaut. In etwas 2 Wochen wird Isabell für kurze Zeit, die Zeit der Hochzeitsvorbereitung, wieder zu ihren Eltern ziehen und dann nach der Hochzeit in eine kleine Stadt in der Nähe von München in das Heim ihres Ehemannes übersiedeln.
    
    Es gab mir doch einen kleinen Stich ins Herz, dass Isabell nun bald einem Anderen gehören sollte. Aber auf der anderen Seite gönnte ich ihr ihr Glück.
    
    Opa begleitete mich in die Villa und zeigte mir mit etwas Stolz mein kleines Reich. Er meinte nur, dass ich mir die Räume selbst einrichten sollte. Er würde mich in ein Möbelhaus meiner Wahl gerne begleiten. Ich war von den Räumen und der bisher schon vorhandenen Einrichtung sehr angetan und würde mich hinsichtlich einer Wohnung doch sehr verbessern. Das machte den Abschied von meinem Elternhaus etwas leichter.
    
    Beim Abschied konnte ich mich auch bei Isabell für ihre Mitwirkung bedanken und fühlte bei der kurzen Umarmung wieder starke Stromstöße, die ein wohliges Kribbeln in meinem Körper erzeugten. Schnell ließ ich sie los und konnte einen ...
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