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Stationen auf dem Weg des Glücks
Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch
... Damen doch ein wenig froren und ich meinte, dass wir uns doch ein bisschen in der Sonne wärmen sollten. Die beiden Damen wickelten sich in ihre Badetücher und ich holte meine Decke und legte sie nun in die Sonne und setzte mich darauf. Nach kurzem Zögern ließen sich die beiden Grazien ebenfalls neben mich nieder. Nach anfänglichem Schweigen entwickelte sich ein angeregtes Gespräch, in dem Irene über die anstehende Hochzeit zwischen ihrem Vater und Isabell schwärmte und aufgeregt davon erzählte, was sich dann in ihrem Hause ändern würde. Bereits bei den Schwärmereien der Kleine merkte ich, dass Victoria immer ruhiger und ernster wurde. Als Irene begann, über Isabell und wie nett diese sei, zu erzählen, sackte Victoria zusammen und begann zu schlucksen und bedeckte ihr Gesicht mit den Händen. Irene sah sie an und fragte leise: "Warum weinst du? Freust du dich nicht auf die Hochzeit?" Jetzt begann Victoria herzergreifend zu heulen, so dass ich sie einfach in die Arme nehmen musste und sie sich fest an mich schmiegte. Die Tränen flossen nur so und der junger Körper wurde von Weinkrämpfen geschüttelt. Irene beobachtete ihre Schwester mit traurigen Augen und war kurz davor auch in Tränen auszubrechen. Leise und fast schüchtern wimmerte Victoria: "Doch, ich freue mich ja auch, aber ich habe solche Angst, dass ich meine Mutter vergesse. Ich kann mich schon fast nicht mehr an ihr Gesicht erinnern." Ich strich über ihren Kopf und drückte sie fest an mich. "Deine Mutter ...
... wird immer in deinem Herzen sein und ich glaube nicht, dass Isabell diese verdrängen will. Denke immer wieder an die schönen Dinge, die du mit deiner Mutter erleben konntest und dann wirst du sie immer sehen. So wie ich meine Oma immer in meinem Herzen tragen werde." Langsam beruhigte sich die Große und ihre kleine Schwester rückte dicht an sie heran und drückt sich an sie. So saß ich nun da und hatte zwei junge Damen im Arm und war schon fast etwas verlegen. Hiermit hatte ich nun schon gar keine Erfahrung. Ein leichtes Räuspern unterbrach die sich ausbreitende Stille und die Mädchen stürzten sich auf Isabell, die ein Paar Schritte vor uns stand. Sie umarmten sie und drückten sich fest an meine Traumfrau. Irene war wieder die Erste und erzählte, dass sie mich hier gefunden haben und ich wirklich nicht gefährlich bin. "Klaus hat mit uns getobt und dann hat er Victoria getröstet, als diese traurig war. Er ist ein ganz Lieber." Isabell sah mich mit glänzenden Augen dankbar an und fragte, ob sie sich ein bisschen dazu setzen dürfte. Leicht verlegen erlaubte ich das natürlich. Die drei Damen unterhielten sich sehr angeregt über die Tage, die die Geschwister bei den Eltern von Isabell verbracht hatten und brachten auch ihre Freude zum Ausdruck, dass der Vater bald von der Dienstreise zurück wäre und sie dann abholen würde. Isabell meinte, jetzt wäre es an der Zeit, dass sie sich auch ein wenig abkühlen sollte und fragte, ob die Mädels mit ins Wasser kommen würde. ...