1. Stationen auf dem Weg des Glücks


    Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... beschäftigt war. So machte ich mir ein Frühstück und begann dann die Kisten und meine Einkäufe einzuräumen. Gegen 12 Uhr machte ich mir einen kurzen Snack und ging dann wieder nach oben. Es war doch noch sehr unordentlich und ich hatte keine Lust weiter zu arbeiten.
    
    Nach einer Weile fand ich meine Badehose, die ich gleich anzog, mir eine Decke und ein großes Handtuch schnappte und zum kleinen See lief. Meine Decke legte ich in den Schatten der Bäume und ging erst einmal ein paar Runden schwimmen. Das Wasser hatte genau die Temperatur, die noch eine Erfrischung bot, aber nicht zu kalt war.
    
    Raus aus dem Wasser und ein paar Bewegungen an der recht warmen Luft entspannte meinen Körper und auch meine Seele. Nachdem ich bereits etwas abgetrocknet war, legte ich das Handtuch unter und legte mich damit auf die Decke. Ich war zufrieden und dämmerte leicht ein.
    
    Wach wurde ich, als ich ein paar helle Stimmen hörte, die sich dem kleinen See näherten. Da ich etwas versteckt unter den Bäumen lag, konnten mich die beiden Mädchen nicht sofort sehen. Sie liefen lachend in den See und es begann eine wilde Wasserschlacht. Sie waren so mit sich und ihrem Tun beschäftigt, dass sie mich nicht bemerkten und ich die Gelegenheit hatte, sie genauer zu betrachten. Ihr Aussehen zeigte, dass sie Geschwister waren, die aus dem Süden Europas stammten. Lange schwarze Haare umrahmten die noch recht kindlichen Gesichter, in denen jedoch bereits die großen dunklen Augen leuchteten.
    
    Die Größere war ...
    ... nach meiner Schätzung etwa 12- 13 Jahre alt und man sah bereits jetzt, dass sie mal eine kleine Schönheit werden würde. Die Kleinere war etwa 8 Jahre alt und war die etwas Verspielte von den Beiden.
    
    Um sie nicht zu erschrecken, rief ich ihnen ein fröhliches Hallo zu und fragte, ob ich mitmachen könnte. Nach einem kurzen Erschrecken und Erstarren schwammen sie ans Ufer und kamen langsam auf mich zu. Beide hielten jedoch Abstand und musterten mich. Die Kleine fand wohl als erste die Sprache wieder und fragte:
    
    "Bist du Klaus?" Ich meinte: "Ja und wer seid ihr?"
    
    Die Kleine zeigte auf ihre Schwester und sagte, dass diese Victoria heißt und ihre Schwester sei.
    
    "Ich heiße Irene und Isabell hat uns gesagt, dass du hier wohnst und du nicht gefährlich bist. Willst du mit uns schwimmen kommen. Isi kommt auch noch."
    
    Victoria stand abwartend da und schaute zweifelnd von ihrer Schwester zu mir. Sie war sich wohl noch nicht so sicher, dass ich ungefährlich sei. Also schnappte ich mir Irene und rannte mit dieser auf dem Arm ins Wasser. Irene jauchzte nach einem kurzen Schreckensschrei auf und versuchte mir zu entkommen, was ich natürlich zuließ.
    
    Victoria kam nur langsam nach und man sah richtig, dass sie lieber an Land geblieben wäre und auf Isabell gewartet hätte. Nur die Rufe ihrer Schwester veranlassten sie, uns ins Wasser zu folgen. Auch hier war sie jetzt die Ruhigere und blieb doch immer etwas auf Abstand.
    
    Nach einigen Minuten im Wasser merkte ich, dass die kleinen ...
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