1. Stationen auf dem Weg des Glücks


    Datum: 09.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... sie leidenschaftlich. "Ich werde dich auch immer lieben:" Dann ließ ich sie gehen und warf mich mit Tränen in den Augen auf mein Bett.
    
    Nach einer guten halben Stunde, in der ich nach einem Ausweg für uns beide suchte, aber nicht fand, ging ich ins Bad und wusch mir die Spuren einer wilden leidenschaftliche Nacht vom Körper. Nur mäßig erholt zog ich mich an und ging in die Küche. Hier hatte Isabell bereits das Frühstück gerichtet und ich begrüßte meinen Opa mit einem müden "Guten Morgen".
    
    Bei dem Anblick der aufgetischten Frühstücksachen wunderte ich mich, dass bereits frische Brötchen vorhanden waren. Opa grinste und meinte:
    
    "Bei diesem Lärm in der Hütte konnte ich nicht richtig schlafen und bin heute Morgen schnell zum Bäcker."
    
    Als Isabell kurz die Küche verlassen hatte, meinte er, dass er heute nacht gerne mit mir getauscht hätte, er aber nicht wisse, ob er diese Anstrengung noch vertragen würde.
    
    Auf meine Antwort, dass es für mich nicht anstrengend gewesen sei, schüttelte er kurz den Kopf und meinte, dass er dies in meinen Jahren auch nicht so empfunden hat. Damit war für ihn die Sache erledigt. Er meinte nur noch, dass ich wohl wisse, wie ich mich nachher zu verhalten hätte. Ich nickte und stieß einen leichten Seufzer aus.
    
    Mit gutem Appetit widmete ich mich dem Frühstück und nachdem ich mir eine zweite, oder war es schon die dritte Tasse Kaffee einverleibte hatte, fuhr ein Auto vor unser Haus und ich ging nach vorne, um zu schauen, wer denn da ...
    ... vorgefahren war.
    
    Aus dem Auto stieg eine kleine schon etwas rundlich gewordene Frau und ein streng aussehender älterer Herr, die sich als die Eltern von Isabell vorstellten. Ich hieß sie herzlich willkommen und stellte mich als der Enkel des Hausherren vor. Über das Gesicht des Vaters zog ein Anflug von Sorge und er fragte mich, seit wann ich denn hier wohnte. Erst nachdem ich ihm mitgeteilt hatte, dass ich erst vor etwa 14 Tagen hier eingezogen bin, wurde er höflicher.
    
    Ich ließ mich nicht verwirren und wurde auch schon durch Isabell abgelöst, die ihre Mutter sehr herzlich begrüßte. Man konnte sehen, dass sich beiden sehr liebten. Die Begrüßung ihres Vaters verlief sehr viel kühler. Ich ging nach der Begrüßung hinter den Drei ins Haus, wo die Eltern durch Opa ebenfalls herzlich begrüßt wurden. Er bat die Gäste auf die Terrasse und bot ihnen eine Erfrischung an, die sie gerne annahmen. Sie setzten sich in die großen Sessel und Isabell ging in die Küche, um die Erfrischungen zu holen. Dann wurde das vorbereitete Mittagessen serviert, dass in großer Ruhe verspeist wurde. Die Unterhaltung lief doch fast nur zwischen meinem Opa und dem Vater von Isabell. Man merkte, dass dieser doch noch sehr altmodische Ansichten hatte. Zwischenzeitlich stellte ich mir vor, wie er reagieren würde, wenn er Kenntnis von der letzten Nacht haben würde. Ein kleines Lächeln spielte dabei über meine Lippen.
    
    Ich nickte meinem Opa zu und meinte, dass ich jetzt schnell noch mal zu meinen Eltern fahren ...