1. Der brennende Ausflug


    Datum: 16.09.2026, Kategorien: BDSM

    ... dabei? Insbesondere das Westportal erinnert mich an den Film ›Im Namen der Rose‹. Ich finde, dass mein Outfit gar nicht so schlecht passt. Im Inneren betrachten wir lange die Fresken, die teils gerade restauriert werden. Eine hübsche junge Frau mit engen schwarzen Lederleggins, echter Knackarsch, die in der Kirche mit Restaurierungsarbeiten beschäftigt ist, lächelt uns sympathisch an und grüßt auf Ungarisch. Du erwiderst den Gruß, »Jó napot kívánok!« Diese Sprache werde ich wohl nie lernen können, denke ich, Englisch, Italienisch, Französisch und ein bisserl Spanisch, okay. Du verstehst eine ganze Menge Ungarisch, aber du sagst selbst, sprechen ist sehr, sehr schwierig. Dann fahren wir weiter auf kleinen Straßen entlang der Grenze nach Österreich durch die schöne Sommerlandschaft.
    
    Unterwegs kaufst du einen Sechserpack Eineinhalbliterflaschen Mineralwasser in einem kleinen Dorfladen, ich verstehe nicht ganz warum.
    
    »Ist dir eigentlich nicht zu warm mit Deiner Jacke?«, fragst du unvermittelt.
    
    »Nein!«, antworte ich wahrheitsgemäß.
    
    Was willst du mit dieser Frage, schießt es mir durch den Kopf.
    
    Dann biegst du in einen Waldweg ein, einige Meter weiter verbreitert er sich zu einer Art Parkplatz, hier wird wohl Holz verladen. Du steigst aus und greifst deine Tasche, hängst sie dir um, ich ahne etwas. Du hilfst mir beim Aussteigen, ganz Gentleman.
    
    »Nimm Deine Handtasche mit!«, bestimmst du.
    
    Weißt du, was ich darin mitgenommen habe?
    
    Wir gehen ein gutes Stück ...
    ... durch eine Wiese mit bunten Wildblumen und vielen Schmetterlingen in den lichten Laubwald. Hier ist es kühler. Wir kommen an eine Lichtung, du stoppst und setzt vorsichtig die Tasche ab.
    
    »Zieh Deine Jacke aus, Sklavin«, sagst du bestimmend, »und gib mir Deine Brille!«
    
    Ich tue es, gehorche dir, lege zuerst meine Handtasche ab und dann meine Jacke ordentlich daneben, meine Brille gebe ich dir in die Hand.
    
    Ich habe es geahnt. Du holst die Ledermanschetten für meine Fuß- und Handgelenke hervor und legst sie mir an, machst sie nicht sehr fest. Ich sage nichts, ich lasse dich widerspruchslos gewähren. An den Fußgelenken sitzen sie genau oberhalb meiner weinroten Boots. Dann sehe ich schwarze dicke Kordeln, die du der Tasche entnimmst. Ich weiß, was jetzt passieren wird, du wirst mich an einen Baum fesseln.
    
    Nein du führst mich zu zwei jungen Bäumen, ich glaube, es sind Akazien, so im Abstand von vielleicht drei Metern. Du fädelst je eine Kordel durch die Ringe an den Manschetten. Ich weiß, ich muss jetzt meine Arme und Beine spreizen, ich gehorche ohne, dass du etwas sagen musst. Du schlingst die Kordeln um die noch dünnen Baumstämme und ziehst sie fest. Ich kann mich nun nur noch eingeschränkt bewegen. Die Arme weit waagerecht auseinandergezogen und die Beine stark gespreizt, stehe ich, dir völlig ausgeliefert, zwischen den Bäumen.
    
    Du wirst mich schlagen, du wirst mich ficken, wie immer du willst, ich sehne mich danach.
    
    Die Ungewissheit, was jetzt geschehen wird, ...
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