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Das Refugium Teil 3 - Kapitel 16
Datum: 18.09.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
==================== Kapitel 16: Teamwork ==================== „Bist du bereit?" Shiyan sah Walter mit ihren dunklen Mandelaugen an. Sie lag, nur mit einem dünnen Spitalshemdchen bekleidet, auf einem OP Tisch in der medizinischen Abteilung des Refugiums. „Ja, aber bist du dir sicher, dass du das tun willst?" „Ich bin sicher". Shiyan sah ihn fest an. „Electra hat mir versichert, es sei alles ungefährlich. Sie werde die bösen Erinnerungen aus meinem Kopf entfernen. Danach könne ich dann ganz normal mit einem Mann zusammen sein. Das möchte ich so sehr, und du sollst dieser Mann sein." Manfred versuchte gar nicht, Shiyan unmzustimmen. Er schätzte sie so ein, dass sie einen einmal gefassten Plan nicht so leicht aufgeben würde. „Ich weiß nicht, wozu das ganze Zeug gut sein soll. Ich kann dir nicht garantieren, dass alles glattgeht." Walter meinte die OP-Roboter, die um Shiyans Kopf herum gruppiert waren. Sie standen still wie Zinnsoldaten, ihre Greifarme gespickt mit kleinen Werkzeugen. Etwas weiter entfernt lag eins der schimmernden Stirnbänder bereit. Es sah gleich aus wie jenes, das Sandy trug, um mit Electra vernetzt zu sein. „Das erwarte ich auch nicht von dir. Bitte pass auf mich auf, während ich mit dem Computer verbunden bin." Walter stimmte widerwillig zu. „Ich schwäre dir, wenn ich auch nur die geringsten Zweifel habe, dass alles richtig läuft, ziehe ich sofort den Stecker." Walter deutete auf den großen, roten Not-Aus Taster, der ...
... die Stromversorgung für alle Medibots unterbrechen sollte. Walter war sich nicht sicher, dass das helfen würde, aber er sah keinen Sinn darin, Shiyan unnötig zu beunruhigen. Sie würde den Eingriff so oder so machen lassen, je entspannter sie blieb, desto besser für sie. „Los." Shiyan schaffte Tatsachen, indem sie Electra das Kommando gab, die OP zu beginnen. Einer der OP-Roboter zuckte wie eine zustoßende Viper an ihren willig dargebotenen Hals und spritzte ihr eine rötliche Flüssigkeit in die Halsschlagader. Praktisch augenblicklich sackte Shiyan auf dem Tisch zusammen. Gleichzeitig gingen ringsum Monitore an und begannen, ihre Vitalwerte als Kurven und Zahlenkolonnen darzustellen. Walter scannte die ersten Messreihen routiniert, es war alles in Ordnung, Shiyan lag in tiefer Betäubung. Dann ging alles sehr schnell. Einer der Roboter schnitt mit einem Laser tief in Shiyans Kopfhaut ein, und klappte sie samt den Haaren zur Seite. Ein anderer setzte ein kreisrundes Werkzeug an Shiyans Schädeldecke an und das Kreischen einer Knochensäge marterte Walters Ohren. „Was soll das?" Walters Hand zuckte zum Not-Aus Knopf. „Das war nicht abgemacht. Nur das Stirnband sollte angepasst werden." Er hieb den roten Pilztaster in seine „Aus"-Position, aber nichts passierte. Er wollte den sich in Shiyans Schädel fräsenden Roboter wegreißen, aber eine stahlharte Hand stoppte ihn mitten in der Bewegung. Sein eigenes Exoskelett verriet ihn. Es hatte sich gegen ihn gewendet und hielt ihn ...