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Das Refugium Teil 3 - Kapitel 16
Datum: 18.09.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... der Warze. Walter zuckte selbst schmerzlich zusammen, als weitere in Shiyans Bauchmuskeln gesetzt wurden. Und dann noch tiefer. Als alle Schläuche fertig waren, wurden sie mit Infusionsbeuteln verbunden, die an chromblitzenden Ständern hängend herbeigerollt kamen. Walter bemühte sich, die Etiketten zu lesen, aber es waren nur kryptische Barcodes aufgeklebt. „Was gibst du ihr? Ist das Zeug sicher?" „Selbstverständlich. Beruhige dich, ich habe denselben Cocktail injiziert bekommen. Er erleichtert die Prozedur entscheidend und sorgt dafür, dass Shiyans Körper nicht vorzeitig schlapp macht. Das Ganze kann sehr anstrengend sein, ich spreche da aus Erfahrung. Es sind nur Elektrolyte, Nährstoffe und einige Stimulanzien, nichts Wildes." Der schneidende Roboter hatte inzwischen seine Arbeit beendet. Ein anderer trat an seine Stelle und fädelte hauchdünne Drähte in Shiyans Kopf ein. Am Ende des Bündels hing ein metallener Körper in der Größe einer Walnuss. Walter konnte nichts tun, außer hilflos zuzusehen. „Das ist das Interface. Es sammelt die Signale aller wichtigen Gehirnregionen, komprimiert sie, und sendet sie an das Stirnband. Es ist bald geschafft, wir haben das jetzt schon einige Male gemacht. Das Ergebnis war immer sehr gut. Also mach dir keine Sorgen, sie wird bald aufwachen und du wirst begeistert sein. Sie selbst übrigens auch. Und dann könnt ihr gerne gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten." Stumm sah Walter zu, wie der Roboter die Walnuss in Shiyans Kopf ...
... schob und dann begann, die Gehirnmasse wieder an ihren Platz zu drücken. Als er damit fertig war, versah er das ausgefräste Stück Schädel mit etwas Klebstoff und setzte es wieder ein. Nachdem Shiyans Kopfhaut wieder darüber gezogen und vernäht war, wurde sie noch gesäubert und frisiert, bis keinerlei Spur der Implantation mehr zu sehen war. Ein weiterer Roboter holte das schimmernde Stirnband heran und legte es um Shiyans Kopf. Farbige Lampen leuchteten auf und begannen hektisch zu blinken. „Selbsttest", kommentierte Sandys Stimme trocken. „Alles geprüft, alles okay, wir können anfangen." „Womit?" „Mit der Behandlung. Ich lasse dich jetzt los. Setz dich hin, schau zu, und mach keinen Blödsinn. Ich kann das Exoskelett jederzeit anweisen, dich wieder festzusetzen. Glaub mir, Shiyan passiert nichts Böses. Ich werde in einigen Stunden das vollbringen, was du in Monaten nicht geschafft hast. Ich werde sie von ihrem Trauma befreien, so wie Electra mich von meinem befreit hat." Walter sah keine andere Möglichkeit, als der Anweisung zu folgen. Er setzte sich neben Shiyan auf die Bettkante und nahm prüfend ihre Hand. Sie fühlte sich warm an, der Puls ging kräftig und auch die Vitalwerte auf den Monitoren waren alle im normalen Bereich. Die Infusionen tropften träge vor sich hin, hin und wieder klickte auch ein Magnetventil oder winselte ein winziger Stellmotor, um die Menge nachzujustieren. Walter saß geraume Zeit, ihre kühle Hand haltend, neben Shiyan, als plötzlich ein ...