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Das Refugium Teil 3 - Kapitel 16
Datum: 18.09.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Gesicht. „Du?" entgeistert starrte sie Reinhard an. „Ja, ich." Reinhard wich verlegen ihrem Blick aus. „Was fällt dir ein." Marthas funkelnde Augen bohrten sich in Manfreds. „Mich von dem Wurm da besteigen zu lassen, das ist doch echt das Letzte." „Ausgelost ist ausgelost", gab Manfred gleichmütig zurück. „Du hast doch selbst gesagt, dass es keine Sonderbehandlung und kein Kneifen geben darf. Im gezogenen Kryptex stand Reinhards Name." „Warum hast du das getan?" Tränen der Enttäuschung stiegen Martha in die Augen. „Ich dachte, das Los gilt nicht wirklich. Es war ja nur ein Test der Losmaschine." „Man darf das Losglück nicht beleidigen, indem man es missachtet. Du hast nämlich großes Glück gehabt. Als ich das Los sah, wusste ich, gerade Reinhard würde alles für dich tun, weil er dich nämlich liebt." Martha war einen Augenblick still. Ihr Körper fühlte sich nach dem wilden Liebesspiel müde und erschöpft an, und sie musste zugeben, dass sich ihre Muschi zufrieden in Reinhards Saft badete, den er ihr so reichlich gegeben hatte. „Stimmt das?" Ihre grünen Augen fixierten Reinhard. „Ja, und zwar immer schon." Reinhard erwiderte ihren Blick diesmal offen und ohne auszuweichen. „Ich habe unsere gemeinsame Nacht nie vergessen." „Aber warum hast du es dann damals getan? Warum hast du mich mit Kristin betrogen? Und das nur eine Nacht, nachdem du mich zum ersten Mal genommen und dabei entjungfert hattest? Ich war so verliebt, und du hast mir das Herz ...
... gebrochen." Reinhard verzog schmerzlich das Gesicht. „Das war die größte Dummheit meines Lebens. Wir waren am nächsten Abend wie oft in der Alten Post feiern, du warst müde, wolltest früh ins Bett und hast mich mit einem gewaltigen Luststau im Bauch zurückgelassen." „Das ist keine gute Ausrede. Wenn ich dir das wert gewesen wäre, hättest du das für mich ausgehalten und Kristin nicht angerührt, statt sie zu vögeln sobald ich dir den Rücken zudrehte." „Ich habe es doch gar nicht darauf angelegt. Es war wie immer ein fröhlicher Abend, der Wein floss reichlich, und irgendwann waren nur noch Sieghart, Johanna, Kristin und ich übrig. Johanna und Sieghart haben sich wie üblich, wenn sie angetrunken waren, hemmungslos gegenseitig verschlungen. Die beiden hatten ihre Hände und Zungen überall, bevor sie sich endlich in ihr Zimmer verzogen haben. Kristin und ich blieben allein und geil zurück, und sie bat mich, sie noch heim zu bringen. Und dann ist es eben passiert. Ehe wir es uns versahen, lagen wir auf ihrem Sofa. Ich schwöre dir, es war nur Sex, und es war das einzige Mal." „Warum hast du es mir dann am nächsten Tag unter die Nase gerieben?" Reinhards Blick verdüsterte sich. „Ja, das war ein Fehler. Ich habe mich so geschämt. Als du mich gefragt hast, wo ich die Nacht verbracht habe, habe ich es nicht übers Herz gebracht, dir ins Gesicht zu lügen." „Warum ausgerechnet mit Kristin?" Tränen begannen aus Marthas Augen zu perlen. „Kristin, die immer ein wenig erfolgreicher war ...