1. Lea, meine junge Liebe


    Datum: 21.09.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Hand. Er ist im Gegensatz zu seiner Frau sehr schlank, ja man kann sagen, fast dürr. Ich weis aber, er ist ein hervorragender Koch und mit seiner Kunst hat er wesentlich zum Erfolg des Lokals beigetragen. Und er ist ein Charmeur der Extraklasse.
    
    "Walter, wo hast du denn dieses reizende Geschöpf her? Pass bloß auf, dass dir nicht die anderen Hechte die Beute abjagen. So schöne Frauen findet man selten."
    
    "Karl, dir auch erst mal einen schönen Tag. Lea, das ist Karl, ein Spitzenkoch und zuallererst Ehemann der Chefin des Hauses und Vater ihrer Kinder. Sein Können werden wir gleich genießen können und er ist wie immer ein kleiner Schelm."
    
    "So meine Lieben, ich muss leider los. Der Fisch für Euch muss noch gefangen werden. Ich lasse euch zur Entschädigung eine kleine Vorspeise servieren. Walter, sehen wir uns in den nächsten Tagen?"
    
    "Karl, das kommt darauf an, wie es Lea heute mundet."
    
    "Na, dann bis Morgen."
    
    Wir lachen leise und Lea legt ihre Hand auf meine und lässt sie auch lange darauf liegen. Ihre Augen strahlen.
    
    Der Fisch ist zart und mehr als schmackhaft. Rike hat dazu einen leichten Weißwein serviert und wie immer ist der Service sehr gut und kaum zu bemerken. Auf einen Nachtisch verzichten wir und trinken zum Abschluss noch einen kleinen Klaren, der uns ohne Bestellung hingestellt wird. Genau so unauffällig reicht mir die Kellnerin die Rechnung und ich ihr meine Kreditkarte.
    
    Beim Rausgehen kommt Rike.
    
    "Ich hoffe, es war alles zum Besten und wir ...
    ... sehen uns bald wieder."
    
    "Hervorragend und übermitteln sie ihrem Mann, dass der Fisch himmlisch war. Wenn Walter will, kommen wir gerne wieder zu Ihnen."
    
    "Kindchen, danke und bei uns duzt man Freunde."
    
    "Danke, Rike."
    
    Wir gehen zum Wagen und fahren zu meinem Haus. Es liegt direkt an der Promenade und ist schon ein richtig gutes großes Haus mit Reetdach und einem großen Grundstück. Heute ist es ein Vermögen wert. Damals, als ich es kaufte, war diese Dorf noch fast unbekannt und die Grundstückspreise noch mehr als erschwinglich. Meine damalige Frau hat das Haus nie wirklich gemocht. Heute kann ich es verstehen. Hier hätte sie ihren Liebhaber nie empfangen können. Mir wäre es sofort berichtet worden.
    
    Ich zeige Lea das Haus und trage ihre Tasche in das Gästezimmer. Es ist alles zu meiner Zufriedenheit vorbereitet.
    
    Wir stehen noch ein paar Minuten auf dem Rasen hinter dem Haus und Lea hat sich an mich gelehnt. Dann geht es ins Haus und ich lasse Lea den Vortritt im Bad. Sie macht sich frisch und verabschiedet sich mit einem kleinen Kuss auf die Lippen. Diesmal zwar schon etwas länger, aber immer noch sehr kurz. Viel zu kurz für mich.
    
    Nach einer angenehmen Nacht wachte ich auf und im Haus war es total ruhig. Draußen schien die Sonne und ein angenehmer Wind von Land aus wehte und das Meer ist ruhig. Ich machte mich fertig und gehe in die Küche. Auf dem Tisch lieg ein Zettel und die Tüte mit den bestellten Brötchen.
    
    "Bin am Meer. Komme gleich wieder. Lea"
    
    Ich ...
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