1. Das schüchterne Zimmermädchen


    Datum: 21.09.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... fuhr langsam über den Bauch meiner Frau, über die Hüfte, tiefer.
    
    Ich setzte mich dazu.
    
    „Und ich?“, fragte ich.
    
    „Du bekommst Honig“, sagte sie.
    
    Und tupfte ihn direkt auf meine Brust.
    
    Es wurde kein großes Spiel. Kein wildes Schauspiel.
    
    Aber zwischen Bissen, Küssen und süßen Spuren auf unserer Haut verstanden wir:
    
    Wir waren längst nicht mehr zu dritt.
    
    Wir waren eins.
    
    Der Balkon war klein, aber genau richtig. Zwei Liegestühle, ein Beistelltisch, ein schmaler Blumentrog mit vertrocknetem Lavendel, der trotzdem noch duftete, wenn die Sonne warm genug war.
    
    Wir saßen zu dritt. Nackt. Nur in weiße Laken gewickelt, wie Inseln aus Stoff. Der Kaffee war leer, der Honig restlos abgeschleckt. Unsere Stimmen waren leise geworden, wie nach einem langen Tanz.
    
    María hatte die Füße auf meinen Oberschenkel gelegt, meine Frau lehnte sich mit dem Rücken an meine Schulter. Ich umarmte beide. Nicht eng. Nur genug, damit niemand wegdriftete.
    
    „Ich hab nie gedacht, dass ein Balkon so viel Frieden haben kann“, sagte María.
    
    „Es liegt nicht am Balkon“, erwiderte meine Frau.
    
    „Ich weiß“, flüsterte María. Und sah mich an.
    
    Die Sonne stand hoch, blendete ein wenig. Wir schlossen zeitgleich die Augen, ließen das Licht auf unsere Gesichter tropfen wie warmen Wein.
    
    Unten auf der Straße fuhr ein Radfahrer vorbei. Jemand lachte irgendwo, ein Kellner stellte Stühle auf. Die Welt machte einfach weiter – ohne uns.
    
    „Wie lange können wir so bleiben?“, fragte ...
    ... María.
    
    „So lange du willst.“
    
    „Was, wenn ich nie wieder Uniform tragen will?“
    
    Meine Frau grinste. „Dann tragen wir alle keine.“
    
    María zog sich das Laken über die Brust. Nicht, weil sie sich schämte. Sondern weil sie kurz innehielt.
    
    „Ich weiß nicht, wie das aussieht… von außen.“
    
    „Wie drei Menschen, die sich mögen“, sagte ich.
    
    „Oder wie ein ganz leiser Skandal“, fügte meine Frau hinzu.
    
    Wir lachten. Leise.
    
    Ein Vogel setzte sich auf das Geländer. Schaute uns an. Und flog wieder davon.
    
    „Ich muss später noch runter“, sagte María schließlich.
    
    „Zur Arbeit?“ Sie nickte. „Willst du?“ „Nicht wirklich. Aber ich mag den Moment, wenn ich wieder herkomme.“
    
    Ich küsste ihren Fußrücken.
    
    „Dann beeil dich. Damit wir dich schneller vermissen.“
    
    Und während sie aufstand, sich langsam ins Zimmer zurückzog, schaute ich ihr nach und bewunderte ihren wohlgeformten Hintern.
    
    Die Tür fiel leise ins Schloss. Kein Knall, kein Geräusch – nur dieser Hauch, wie ein langer Ausatem, wenn jemand etwas zurücklässt.
    
    Meine Frau und ich saßen wieder auf dem Bett. Die Laken zerwühlt, das Fenster halb offen, der Lavendelduft aus dem Balkonbeet mischte sich jetzt mit etwas anderem – Vanille. Warm. Vertraut.
    
    „Sie riecht nach sich selbst“, sagte ich leise.
    
    Meine Frau nickte. „Und nach dir.“
    
    Ich sah auf das Kissen, wo María eben noch gelegen hatte. Eine kleine Delle. Ein schwarzes Haar. Ein Hauch von Wärme.
    
    „Ich glaube, ich mag die Nachwirkung fast mehr als den Moment ...
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