-
Hase und Igel Teil 1 Version 2
Datum: 25.09.2026, Kategorien: CMNF
... Langweiligen, so gar nicht figurbetonten, Büro-Outfits bieten kann. Nicht alle meine Mitspielerinnen sind in dieser glücklichen Situation. Egal was immer erzählt wird: Da wird geglotzt, da wird verglichen, da wird getratscht. Auch Frauen die gemeinsam eine erfolgreiche Mannschaft bilden, können auf persönlicher Ebene komplexbehaftet brutal und verletzend sein. Während ich mich mindestens bis auf den String auszog, sobald ich zurück in die Kabine kam, um aus den schwitzigen Klamotten zu kommen, und auch nach dem Duschen oft noch lange oben ohne in der Kabine saß und mich in Ruhe quatschend abtrocknete, schlüpften andere so spät wie möglich aus der Wäsche, und so schnell wie möglich wieder hinein. Wenn ich so drüber nachdenke: Ich kann mir mein freizügig-provokatives Auftreten gegenüber den anderen Frauen als Versuch schönreden, durch meinen unverkrampften Umgang mit meinem Körper und der Nacktheit andere voller Emanzipation und Empowerment dazu zu animieren, ein Gefühl von Normalität und Unverkrampftheit zu bekommen. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich immer schon gerne mit meiner Selbstsicherheit provoziert, ganz egoistisch Grenzen ausgelotet, mit dem Kribbeln und auch mit anderen gespielt… Aber in dieser Geschichte habe ich mich verzockt… "Oh fuck, Giulia. Ich muss mich beeilen, Max kommt gleich!" sagte Lisa und brachte schlagartig Hektik in eine bis dahin ziemlich entspannte Situation. Lisa ist so etwas wie meine beste Freundin und zudem auch meine ...
... Mitspielerin im Doppel. Wir hatten gerade ein sehr intensives Training absolviert, da an den nächsten Wochenenden einige wichtige Spiele für uns beide anstehen und da saß ich nun. Schon frisch geduscht, nackt, auf einem Handtuch, damit ich nicht mit dem blanken Po aber der Holzbank sitze, die man aus solchen Sporthallen so kennt. Ein zweites Handtuch hatte ich um die Haare gewickelt. Und Lisa rannte Richtung Dusche »So ein Mist, ich brauch noch locker zehn Minuten und er ist gleich da!«. Während ich mich bereits ausgezogen und geduscht hatte, war sie schnell ins angrenzende Vereinsheim gelaufen und hatte etwas Kühles, Erfrischendes für uns beide aus dem Kühlschrank geholt. So musste sie sich jetzt noch fertig machen. Max war der Sohn von Lisas Verlobtem. Diese, meine, bildhübsche Freundin ließ sich seit einigen Monaten von einem deutlich älteren Unternehmer aushalten, der einen Teenie als Stief-Sohn mit in die Beziehung gebracht hatte, der mit seinen 19 Jahren altersmäßig deutlich näher an Lisa war als deren Sugardaddy … Ich hatte mich von Lisas Hektik nicht anstecken lassen, hatte in der Linken etwas zu trinken, nahm das Smartphone in die Rechte und blieb erstmal auf der Bank sitzen und scrollte durch Instagram. Vertieft in den Bildschirm bemerkte ich nur aus dem Augenwinkel, wie sich die Türe zum Flur langsam öffnete und die Silhouette in die bis auf mich völlig leere Umkleide schlüpfte. In ungeplanter - weil geistesabwesender - Seelenruhe ließ ich mein Handy herabsinken um ...