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Hase und Igel Teil 1 Version 2
Datum: 25.09.2026, Kategorien: CMNF
... aus … Die Szene verließ mich die nächsten Tage nicht. Dieses Kribbeln hatte eine Spur hinterlassen, ich spürte mich. Ich hatte keinen Plan und keine Absichten, doch ich wollte mich so wieder spüren, dieses Gefühl von »mich zur Schau stellen« bei gleichzeitiger Macht und Kontrolle über die Vorführung, was und wann, und meinen hilflosen jugendlichen Betrachter. Ein paar Wochen glimmte diese Glut in mir vor sich hin, bis sich mir endlich eine Gelegenheit bot, dieses Kribbeln erneut spüren zu können: Lisa hatte mich angerufen. Max habe sich beschwert, dass es unmöglich wäre zu Hause zu lernen, weil im Nachbarhaus eine so schrecklich laute Baustelle toben würde. Und da sei ihr mein großes Loft am ruhigen Stadtrand eingefallen, ob ich denn da nicht ihn tagsüber lernen lassen könnte… sie habe ja schließlich schon so lange meinen Schlüssel und da wäre ja tagsüber nie jemand? Mein Grinsen als ich gönnerhaft „ja" sagte, konnte sie zum Glück nicht sehen. Mein Ziel war klar: Lernen sollte er in meiner Wohnung, wie sehr ich darüber bestimmen konnte, wann und wie gut er zu sehen bekam, was ich zu bieten hatte. Und mein Plan stand auch. In der folgenden Woche hatte ich ihn zwei, drei Mal in Ruhe ein- und ausgehen lassen. Außer einem "Danke" auf einem Zettel und einem benutzten Wasserglas in der Spüle gab es keine Spuren. Dann beschloss ich, dass es an der Zeit war für einen neuen Vorstoß. An diesem Tag, einem Montag, bietet unsere Firma Remote Working an. Diese Option nutzte ich ...
... nach Absprache heute, zum Glück hatte keiner meiner Vorgesetzten einen Einwand. Ich wusste, dass Max heute wieder in meiner Wohnung sein würde. Montags morgens hatte er Mathe, das wusste ich von Lisa. Da er hier Probleme hatte, nutze er den Nachmittag immer zur Nacharbeit. Ich blieb also in meinem Büro im 2. Stock der Maisonette-Wohnung und verhielt mich ruhig. Die Wohnung war traumhaft. Durch mein vergleichsweises hohes Gehalt als Managerin konnte ich sie mir leisten. Im Garten lagen ein Pool, sowie eine Sauna. Sperrte man die Wohnungstür auf, schritt man zunächst in eine kleine Diele, in der Schuhe und Jacke abgelegt werden konnten. Nach rechts ging es dann in den großen, freundlichen, offenen Wohnbereich bestehend aus Küche, Wohn-, sowie Esszimmer. Ging man in der Diele links kam man in einen großen Hobby-Raum, in dem ich gerne Zeit mit Freunden verbrachte, dahinter befand sich ein Abstellraum bzw. eine Kammer für Lebensmittel etc. Dadurch wurde Fläche geschaffen für den 2. Stock, der über den beiden Räumen lag, sodass dieser nicht die Deckenhöhe der Küche und des Wohnzimmers begrenzte. Im 2. Stock, den man über eine Treppe, die über die Diele führte, erreichte, befanden sich mein Schlafzimmer, ein kleines Büro und ein großes Badezimmer. Der 2. Stock war mehr oder weniger ein großer Raum, der weniger durch Wände, als durch Raumteiler unterteilt war. Durch den Maisonette-Stil hatte die Wohnung, bis auf den Hobbyraum und die Abstellkammer, keine klare Raumunterteilung, ...