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Wie es kommen kann (2)
Datum: 30.09.2026, Kategorien: Schamsituation
... mein Kopf nach hinten gestreckt war und ich ihr ins Gesicht schauen konnte. Tränen waren in meinen Augen und ließen die Sicht etwas verschwimmen. Mein Herz schlug kräftig und laut, so laut, dass ich die Worte meiner Tante nur dumpf hören konnte. "Lass deine scheiss Kommentare, wenn's dir nicht gut geht, geh schlafen oder leg dich auf's Sofa! ICH bin nicht deine Mutter, ICH mache hier die Regeln und ICH werde DIR, wenn nötig, schon beibringen, wo es lang geht, verstanden Kindchen?" Ich schluckte und versuchte zu nicken. Sie ließ mich los. Ich zitterte und brauchte einen Moment, bis ich mich wieder gefangen hatte. Steffi hatte sich auf einen Stuhl gesetzt und zündete sich eine Zigarette an. "Rauchst du?" Fragte sie mich und ich schüttelte den Kopf. "...steh auf und setz dich mal hier hin..." sie deutete suf den Stuhl direkt neben sich. Ich stand zögerlich auf und alles in mir schrie sofort abzuhauen, wegzurennen, bloß hier raus, aber meine Tante lächelte mich an und sagte: "...na los, lass uns das mal in Ruhe besprechen..." Ich schaute in die Küche. Marc war nicht zu sehen. Dann setzte ich mich neben Steffi, die mir die Schachtel mit den Zigaretten reichte. "Nimm eine..." forderte sie mich auf und obwohl ich nicht wollte, nestelte ich eine Zigarette heraus und meine Tante zündete sie an, während ich dran zog. Ich hustete, zog aber direkt wieder dran. Die nächsten zwei/drei Züge paffte ich, dann sog ich den Qualm tief in die Lunge und ...
... hustete wieder aber ein paar Züge später hustete ich nicht mehr. Mein Zittern verschwand, nervös und unsicher war ich trotzdem. "...ich weiss, dass er mehrfach am Tag onaniert..." erklärte mir Steffi ruhig "...und ich weiss auch, dass du es jeden Abend und jeden Morgen machst...ich bin nicht doof...mir ist schon klar warum du eine halbe Stunde vor mir ins Bett gehst und morgens länger liegen bleibst oder länger duscht.." Ich fühlte mich erwischt und schämte mich. Ich starrte sie etwas fassungslos an. "Keine Sorge, ich sag's ihm nicht, aber nur, wenn du aufhörst ihn damit aufzuziehen..." ihr Blick war freundlich, fast liebevoll, ich fühlte ihre Warme Hand auf meinem Bein und ein Kribbeln durchzog mich, das ich so noch nicht kannte "...wir können hier eine schöne, entspannte Zeit miteinander haben und akzeptieren hier jeden, wie er ist...dafür erwarte ich von dir und auch ihm, dass ihr euch jeweils akzeptiert...oder aber ICH werde hier ganz andere Seiten aufziehen, sind wir uns einig?" "Ok" flüsterte ich. "Wenn du Abstand und Ruhe willst, weil's dir körperlich nicht gut geht - was ich gut nachvollziehen kann - dann zieh dich einfach zurück..." sagte sie lächelnd "...wenn du was brauchst, kommunizier es in vernünftigem Ton...aber nicht so wie eben, okay?" Ich nickte. Steffi machte mich nachdenklich, aber riss mich direkt wieder aus den Gedanken raus. "...Verzeihung das ich dich geschlagen habe, aber du brauchtest definitiv eine Erdung..." "Schon ok.." ...