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Verloren im Verlangen
Datum: 01.10.2026, Kategorien: Cuckold
... sich gut an und ist schön, aber es bringt mich nicht weiter. Ich will Leidenschaft, Abenteuer. Ich möchte mehr als nur "gut" fühlen. Ich möchte einen Mann haben, der die Kontrolle im Bett übernimmt und mich zu seinem Eigentum macht. Ich will mich seinem Willen unterwerfen und meine Hemmungen, meine Ängste und meine Schamgefühle loslassen." Diese Zeilen trafen mich mitten ins Herz. Die Worte fühlten sich so echt an, als ob sie direkt zu mir sprechen würde. Ich setzte mich aufs Bett und las weiter, völlig vertieft. Jeder Satz schien zu bestätigen, was Allison mir gesagt hatte - dass Emma wirklich versucht hatte, ihre Unzufriedenheit vor mir zu verbergen. Ich spürte, wie die Wut in mir aufstieg, und ohne etwas dagegen tun zu können las ich einen Satz immer und immer wieder: "Ich möchte einen Mann haben, der die Kontrolle im Bett übernimmt und mich zu seinem Eigentum macht." Der Gedanke rührte etwas in mir auf. Ich war immer ein guter Freund gewesen - fürsorglich, aufmerksam, niemals aufdringlich. Aber irgendwie hatte ich mich nicht getraut, im Bett etwas von ihr zu verlangen oder zu fordern. Weil... weil ich dachte, dass es nicht nötig war, dass sie damit kein Problem hatte. Aber anscheinend war das nicht der Fall. "11. März: Es gibt Dinge, über die ich gerne reden würde, aber es fällt mir schwer. Vielleicht bin ich zu unsicher, vielleicht habe ich Angst, ihn zu verletzen oder von ihm verurteilt zu werden. Die Dinge, die ich mag, die Dinge, die ich brauche. Ich habe ...
... das Gefühl, dass ich mich anpassen muss, um die Beziehung nicht zu belasten. Ich weiß, dass Nick ein toller Kerl ist und dass er nie absichtlich etwas tun würde, was mich verletzen könnte. Aber im Bett sind wir zwei verschiedene Menschen mit zwei völlig unterschiedlichen Wünschen. Es klingt falsch, aber manchmal möchte ich einfach benutzt werde. Manchmal möchte ich mich wie eine dreckige Hure fühlen." Tränen stiegen mir in die Augen, als ich die Worte wieder und wieder las. Die Person, die beschrieben wurde, war nicht die Emma, die ich gekannt hatte. Das war nicht das Mädchen, in das ich mich verliebt hatte, dessen Sanftmut und Selbstlosigkeit ich geliebt hatte. Das war nicht mein Mädchen. Und doch standen die Worte hier schwarz auf weiß geschrieben. Sie hatte lange Zeit mit diesen Gefühlen zu kämpfen gehabt. Wie lange, fragte ich mich. War es die ganze Zeit? Jedes mal hatte sie neben mir gelegen und mich mit diesen großen, traurigen Augen angeschaut. Ihre sanften Berührungen, ihre Küsse - wie viel davon hatte sie nur vorgetäuscht? Ich nahm einen weiteren Schluck Bier und spürte plötzlich, wie seltsam leer die Flasche wieder war. Wie lange hatte ich hier gesessen und gelesen? Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass es schon fast Mitternacht war, aber ich bemerkte es kaum. Ich brauchte mehr Informationen, ich musste verstehen, was in Emmas Kopf vor sich ging. Ich schloss das Tagebuch und legte es zurück in die Schublade. Als ich weiter durch ihre Kommode wühlte, zog ...