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Mamas Geheimnisse
Datum: 09.10.2026, Kategorien: Schamsituation
Das hier ist eine sehr persönliche Geschichte für mich, aber trotzdem geht es in ihr fast mehr um meine Mutter Vanessa als um mich selbst. Sie war und ist immer die beste Mama für mich gewesen und hat sich immer gut um mich gekümmert. Meine Meinung über sie ist an all dem, was ich nach und nach erfahren und dann auch miterlebt habe, einige Male deutlich geschwankt und mehr als nur ein Mal hatte ich mich gefühlt, als ob ich mich für keine Mutter auf der Welt mehr hätte schämen können als für meine, aber schlussendlich weiß ich, dass sie nie etwas Böses wollte und mich immer geliebt hat, und ich liebe sie auch. In diesem ersten Teil hier werde ich wohl erst mal viel erklären und die Anfänge beschreiben. Ich hoffe, dass es dadurch nicht zu langweilig für euch wird, und werde erst mal sehen, wie meine Geschichte hier ankommt. Mein ganzes Leben, also über 23 Jahre lang leben wir in einem kleinen Wohnkomplex in einem lauschigen Vorort. Unsere Wohnung ist eine von fünf in unserem Haus, die in einem zweistöckigen Flur miteinander verbunden sind. Neben einer gemeinsam genutzten Waschküche haben wir auch noch einen schönen Gemeinschaftsraum und rings ums Haus Garten. Es war wirklich ein sehr schönes Zuhause, um als Kind darin großzuwerden; zumindest so lange ich noch unschuldig und unwissend war. Auch mit unseren Nachbarn ist an sich alles super. Es ist eine eng befreundete, fröhliche kleine Gemeinschaft und jeder ist per Du mit den anderen. Außer mir gab es auch noch ...
... andere Kinder, zum einen Daniela, die schon sehr früh zu meiner besten Freundin geworden ist, und die etwas jüngeren Zwillinge David und Maik, die für Jungs zumindest noch relativ erträglich waren. Wir Kinder lebten ein völlig unbescholtenes Leben (hier muss sich also keiner Sorgen machen) und wussten bis ins hohe Teenie-Alter nichts davon, wie gut befreundet die Erwachsenen wirklich waren. Womit wir dann auch schon zu meiner Mutter und ihrem Geheimnis kommen. Große Teile meiner Kindheit hatte ich davon rein gar nichts mitbekommen und bei den wenigen Anzeichen, die es da gegeben hatte, hatte sich mein unschuldiges Köpfchen nichts Ungezogenes zusammengereimt. Immer mal wieder ging Mama zu Nachbarn, wenn ich versorgt und beschäftigt war, und was sollte ich daran auch seltsam finden? Ich bekam ständig mit, wie in unserem Haus geplaudert und getratscht wurde, und wenn Mama bei solchen Gelegenheiten mitunter eine ganze Stunde fortblieb, machte ich mir keine Gedanken. Auch als ich älter wurde, reichte es bei mir nie über ein kurzes Wundern hinaus. Wenn ich zum Spielen nach draußen geschickt wurde, dachte ich, Mama wollte einfach verhindern, dass ich ständig nur drinnen und vor dem Bildschirm saß. Wenn mein Handy klingelte, während ich unterwegs oder bei Daniela war, und sie fragte, wie lange ich noch weg sein würde, dachte ich, sie wäre besorgt. Ich will auch keineswegs abstreiten, dass diese guten Vorsätze auch stimmten, aber im Nachhinein bin ich mir sicher, dass sie ...