1. Mamas Geheimnisse


    Datum: 09.10.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... praktischerweise mit einem anderen Grund verbunden wurden – besonders wenn es darum ging, mich nach draußen zu schicken, damit sie "in Ruhe mit den Nachbarn bei uns zuhause plaudern konnte".
    
    Erst als ich schon zwischen 14 und 15 Jahren alt war, häuften sich die Momente der Verwunderung. Hier fiel mir ein gerötetes und geschwitzes Gesicht auf, da recht unordentlich sitzende Kleidung. Mehr als einmal erkundigte ich mich besorgt bei ihr, wenn sie mit gerötetem Gesicht und leicht wacklig auf den Beinen in die Wohnung kam, worauf sie immer nur lächelte und es auf eine kurze Kreislaufschwäche schob.
    
    Ebenso gab es mehrere Gelegenheiten, bei denen ich anscheinend zu unerwartet zuhause aufkreuzte und mir dann meine Mutter im Wohnzimmer entgegenkam, schnell atmend, mit roten Wangen und sichtlich überrascht, während im Hintergrund ein Nachbar auf dem Sofa saß und sich möglichst unbeteiligt und unverdächtig gab.
    
    Natürlich war ich nicht dumm. Ich wusste recht bald, dass sie mir etwas verheimlichte, und ich konnte mir auch denken, dass es um irgendwelche Erwachsenenthemen ging, aber es konnte ja nichts zu schlimmes sein, nicht bei meiner Mutter – die typisch kindische Denke.
    
    Dann passierte das Erste, wofür es keine Ausrede oder blauäugige Erklärung für mich gab. Ich war auf einer kleinen Party bei einer Freundin gewesen und hatte meiner Mutter gesagt, dass ich Nacht dort verbringen würde. Weder sie noch ich hätten ahnen können, dass besagte Freundin sich mit ihren Eltern ...
    ... zerstreiten und die Übernachtung ins Wasser fallen würde. So kam ich also noch spät am selben Abend nach Hause und betrat den Hausflur, als ich am Ende des Flurs gedämpfte Stimmen an einer offenen Wohnungstür hörte.
    
    Ein Flüstern hier, ein leises Kichern da, ich konnte kein Wort verstehen, aber merkte dennoch direkt, dass das keine übliche Plauderei war. Diktiert von jugendlicher Neugier und Unsicherheit machte ich mich hinter einer der großen Dekopflanzen am Eingang dünn und spähte durch die Blätter hindurch. Ein paar letzte Worte wurden gewechselt, dann trat eine Silhouette in den unbeleuchteten Flur und die Tür wurde geschlossen. Leises, barfüßiges Tapsen war zu hören und mit einem geräuschvollen Klick sprang das Flurlicht an – und da sah ich sie.
    
    Ich verschluckte mich beinahe an meinem eigenen Atem, als ich meine Mutter splitterfasernackig durch den Hausflur tapsen sah. Sie war wirklich gänzlich unverhüllt und hielt sich nicht einmal die Hände vor die Scham. Dadurch, dass ich so unvermittelt mit ihrer Nacktheit konfrontiert war, betrachtete ich sie unwillkürlich so bewusst wie noch nie. Klar hatte ich meine Mutter schon ein oder zwei Male nackig gesehen, doch das war immer nur flüchtig und halb hinter Handtüchern versteckt, zwischen Tür und Angel beim Badezimmer usw.
    
    Sie war und ist schön, ich kann es nicht anders sagen. Ein kurviger Körper, sinnliche, weiche Rundungen, eine helle Pfirsichhaut und ein hübsches Gesicht umrahmt von langem, leicht gewellten, brünetten ...