1. Bonus


    Datum: 10.10.2026, Kategorien: Reif

    ... wirklich „ENDLICH" gesagt? Bei aller angenehmen Erinnerung daran, dröhnte es geradezu in meinem Kopf, ein kleines vermeintlich gehörtes Wort gab mir Rätsel auf. Eva war für mich einfach nicht zu fassen ...
    
    Auf der Rückfahrt bekamen wir es immerhin hin, ein „ernstes Gespräch" über die hinter uns liegende Zeit zu führen. „War ganz besonders ... großartig ... wunderschön ... war etwas Einmaliges, muss etwas Einmaliges bleiben ...", war der Tenor, den wir gemeinsam fanden und auf den wir uns verständigten.
    
    Nach diesem verrückten Wochenende hatte uns die Arbeit wieder und zwischen uns war es wieder so, wie es vorher auch gewesen war, korrekt und professionell. So ging es für zwei Wochen bis zu einem Tag, der wieder recht stressig gewesen war und wir noch deutlich nach der üblichen Feierabendzeit im Büro waren. Wir waren die letzten und als wir zusammen das Büro verliessen, sah mich Eva etwas unsicher an, „Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn du mich mal wieder berührst ...", ließ sie mich völlig unvermittelt hören. Ich ergriff ihre Hand und sah sie fragend an.
    
    „Nicht nur so ...", sagte sie und kam mir näher, „möchtest du mit zu mir nach Hause kommen?"
    
    Darauf hatte ich in der Tat große Lust, hatte mich in der Zeit nach dem Wochenende schon mehrfach gefragt, ob es wohl eine Wiederholung geben würde und dabei die Ereignisse vor meinem inneren Auge immer wieder vorbeiziehen lassen. Statt einer gesprochenen Antwort umfasste ich sie mit einem Arm, zog sie zu mir heran ...
    ... und küsste sie, spürte dabei sofort, wie sich bei mir in der Hose etwas zu regen begann.
    
    Als unser recht leidenschaftlicher Kuss geendet hatte, hasteten wir geradezu zu ihr nach Hause.
    
    Dort angekommen, zerrten wir dem jeweils anderen die Bekleidung vom Leib, kaum dass die Tür zu ihrer Wohnung hinter uns ins Schloss gefallen war, und stolperten in ihr Schlafzimmer.
    
    Es wurde ein fast schon gieriger Liebesakt, der sehr leidenschaftlich und zu meinem Bedauern nicht von langer Dauer war. „OMG, das habe ich aber gebraucht ..." keuchte Eva, nachdem wir danach außer Atem nebeneinander auf das Bett niedergesunken waren. „Hätte gerne schon etwas eher passieren können ... war dir denn nicht danach?"
    
    Wieder hatte sie es geschafft, mich emotional in die Defensive zu drängen, zumindest fühlte es sich für mich so an. „Eva, du bist immer noch eine Mitarbeiterin von mir, für die ich verantwortlich bin, und mich auch so fühle, denn ich dein Chef!"
    
    „Ja und?" „Ähh ... wenn ich ehrlich bin, habe ich schon daran gedacht ... aber äh ... auf ein Signal von dir gewartet ...", Eva lachte, „Lass mal eine Portion von deinem beruflichen Elan in dein Privatleben, in dein Liebesleben herüberwachsen!"
    
    Ich schluckte kurz, nahm dann all meinen Mut zusammen: „... und dich in meinem Büro vernaschen, auf dem Schreibtisch vögeln!" „Oh ja, das fehlt noch auf meiner Liste! Gleich morgen?" Da war sie wieder, die Eva, hatte mich abermals in der Defensive, darauf fiel mir so schnell nichts Passendes ...
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