1. Blanke Bewährung, Teil 6


    Datum: 10.10.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... Augen und hofft inständig, dass es niemandem aufgefallen ist. Doch sowohl ein Grinsen ihrer Mutter als auch der Metzgereiverkäuferin, lässt ihre Hoffnungen regelrecht platzen.
    
    Wortlos blickt Lilly zu Boden und wartet sehnsüchtig, bis sie endlich wieder zurück im Auto ist. Doch erst einmal wartet auf sie, nach ein paar Sachen im Kühlregal, der volle Kassenbereich. 14 Kassen, 12 davon belegt. Sie ordnen sich an einer ein und wieder muss Lilly an einer Stelle stehen bleiben und sich anstarren lassen. An der Kasse nebenan sieht sie aus dem Augenwinkel, wie eine Frau ihre Smartphone-Kamera auf sie richtet. Als sie endlich mit den Einkäufen fertig sind und die Rollbänder zurück nach unten ins Parkhaus gehen, spürt Lilly eine erste Form der Erleichterung, dass sie diesen Einkauf hinter sich gebracht hat. Darüber hinaus ist das einzige, worüber sie froh ist, dass sie kein bekanntes Gesicht gesehen hat. Das würde ihr gerade noch fehlen.
    
    Sie lädt noch die Kisten ins Auto und verkrümelt sich dann so schnell wie möglich auf dem Beifahrersitz. Endlich im Auto angekommen kann Lilly erst einmal tief durchschnaufen und sich zurücklehnen. Den größten Brocken hätte sie hinter sich gebracht. Als ihre Mutter einsteigt und den Wagen startet, atmet sie auch einmal tief durch.
    
    „Das hast Du gut gemacht. Ich bin stolz auf Dich.“, sagt sie in einem mitfühlenden Ton.
    
    „Danke, aber es war unfassbar demütigend. Bitte tu mir das nicht mehr an.“, fleht Lilly.
    
    „Das kann ich Dir leider nicht ...
    ... versprechen, Schatz. Die kommenden Wochen werde ich Deine Hilfe noch ein paar Mal brauchen.“
    
    Lilly schaut noch fassungslos nach draußen, während sie die Tiefgarage wieder verlassen. Dann hakt ihre Mutter nochmal nach.
    
    „Du, mir ist das fast schon unangenehm, aber ich muss Dich das fragen. Bist du vorhin an der Fleischtheke, naja, gekommen?“
    
    „Ja…“
    
    „Ich kann mir vorstellen, dass das sehr peinlich und aufregend für Dich war. Aber Du hast das sehr toll gemacht. Heute Abend belohne ich Dich dafür. Aber erst einmal müssen wir noch den Fernseher umtauschen, solange die Garantie noch läuft.“
    
    Lilly antwortet nicht darauf, sondern macht sich mental schon mal auf die nächste Herausforderung gefasst. Vor dem Elektronikgeschäft angekommen sieht Lilly auf dem Parkplatz dann erneut einen Haufen Autos und Leute, die rein und raus strömen.
    
    „Hilfst Du mir, den Fernseher zu tragen? Jede nimmt eine Seite, okay?“, sagte ihre Mutter. Eine Frage war das nicht wirklich.
    
    „Ja…“
    
    „Gut, dann los.“
    
    Wieder steigt Lilly aus dem Auto aus und spürt den Asphalt, was ihr unmittelbar einen eiskalten Schauer den Rücken runter laufen lässt. Sie geht hinter zum Kofferraum und nimmt gemeinsam mit ihrer Mutter den großen Fernseher. Dadurch, dass sie ihn mit beiden Händen anpacken muss, gibt sie, neben ihrer vollkommenen Nacktheit, auf dem Weg zum Laden auch noch eine sehr seltsame Körperhaltung her.
    
    Im Laden angekommen spürt Lilly sofort wieder dutzende Augen auf ihrem Körper und nimmt ...
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