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Blanke Bewährung, Teil 6
Datum: 10.10.2026, Kategorien: Schamsituation
... vereinzelte Kommentare war, die nur an sie gerichtet sein konnten. Da sich die Abteilung für die Fernseher ganz hinten im Laden befindet, muss Lilly wohl oder übel an einigen Leuten vorbei gehen. Ein junger Serviceberater, womöglich sogar ein Azubi, der sich gerade eine Anleitung durchliest und somit die beiden Damen nicht kommen sieht, wird von Lillys Mutter von hinten angesprochen. „Entschuldigung, wir möchten unseren Fernseher umtauschen.“ Noch immer schaut der Berater in die andere Richtung und dreht sich dann nach kurzer Zeit um. „Na klar, um was… oh! Entschuldigung.“ Ihm fallen fast die Augen aus der Stirn, während er diese, nicht unbedingt unauffällig, einmal komplett über Lillys Körper wandern lässt. „W-womit kann ich Ihnen helfen?“ Lillys Mutter erklärt ihm den Fall und er muss sich enorm konzentrieren, ihr richtig zuzuhören, während Lilly daneben steht und nichts tun kann, außer nervös herum zu tippeln. Schließlich nimmt er den Fernseher, trägt ihn nach hinten in einen Lagerraum und führt die beiden dann einen Gang weiter, wo viele Kartons der neuen Fernseher übereinander stapeln. Der Berater erklärt Lillys Mutter die Details und Lilly erlebt einen Moment, den sie eigentlich unbedingt vermeiden wollte. „Lilly, bist Du das?“, kommt eine ihr bekannte Stimme von hinten. Sie dreht sich um und sieht ihren Psychologielehrer, Herr Paschke. „Oh, Du bist es wirklich. Ich war gestern nicht in der Schule und hab das mit Dir nur vom Kollegium erfahren. Wie ...
... geht es Dir?“ „Hallo Herr Paschke. Naja, nicht so gut. Das ganze ist sehr unangenehm für mich.“ „Das kann ich mir vorstellen. Aber hilft es Dir, wenn ich Dir sage, dass Du toll aussiehst?“ „Danke, aber das hilft mir nicht wirklich.“ „Verstehe. Du, eigentlich sehen wir uns hier ja privat und zufällig, aber ich möchte Dir gerne was vorschlagen: Du stehst ja bei mir zwischen einer 2 und einer 3. Ich möchte gerne von Dir einen Vortrag zum Thema Verletzlichkeit und Scham hören und wie Du verschiedene Emotionen durch Deine Strafe erlebst. Mach bitte am Montag einen Vortrag vor der Klasse und ich werde Dir die 2 eintragen. Du musst auch nichts vorbereiten, sondern einfach nur vorne stehen, etwas erzählen und Fragen beantworten, okay?“ Natürlich klingt das für Lilly erst einmal unangenehm, aber auf der anderen Seite muss sie sowieso wieder nackt zur Schule. Und das Angebot für eine bessere Note möchte sie eigentlich nicht ausschlagen. Daher willigt sie ein. „Ja okay, ich mache es.“ „Super, dann bis Montag, Lilly.“ Damit verabschiedet sich Herr Paschke freundlich und lässt Lilly erneut mit einem unguten Gefühl mitten im Elektronikmarkt stehen. Nach einigen Momenten hat ihre Mutter schließlich alles geklärt und bittet sie, ihr beim Tragen des Fernsehers vor zur Kasse zu helfen. Dort angekommen wird sie noch von einer Kassiererin angestarrt und von einer älteren Frau als „Schlampe“ bezeichnet. Als die beiden schließlich am Auto ankommen und den Fernseher verladen ...