1. Ein untreuer Westernstar


    Datum: 10.10.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... Abend nach Hause kam und meinen Mann im Wohnzimmer sitzen sah, wusste ich plötzlich, dass es jetzt so weit war, ich aufschlagen würde und zerschellen.
    
    Ralf sah mich mit einem Blick an, der weder Liebe, noch Hass, nur noch Gleichgültigkeit ausdrückte. Mit leisen Worten verkündete er mein Urteil.
    
    "Erika, hier liegen einige Papiere, lies sie gut durch und unterschreibe sie, dann sind wir in wenigen Monaten geschieden. Ich will, dass du schnell aus der Wohnung hier ausziehst. Solltest du dich weigern, die Papiere zu unterschreiben, werde ich ein paar Bilder und Filmchen in den Scheidungsprozess einführen lassen, die dich und Enrico in eindeutigen Situationen zeigen. Ich glaube, du willst das nicht. Außerdem habe ich genug Zeugen. Das zu unserem Persönlichen, zu unserer Ehe, die du nicht nur mit Füssen getreten hast.
    
    Und jetzt zu deinem Job. Ich rate dir als Miteigentümer des Stalls, dass du unser Angebot annimmst und wir im gegenseitigem Einvernehmen den Vertrag beenden. Wenn du nicht willst, werden wir fristgerecht kündigen. Die Begründung wird dir nicht gefallen."
    
    Als ich anfangen wollte, mich zu erklären, meinte Ralf nur, dass ihn das nicht mehr interessieren würde. Dieser Teil seines Lebens wäre abgeschlossen. Früher wollte ich nicht mit ihm sprechen und jetzt will er nicht mehr. In mir stieg eine Wut hoch und ich beschimpfte ihn auf das Übelste. Versager und Fremdgeher waren wohl das Geringste, was ich ihm an den Kopf warf. Richtig zu mir kam ich erst, als er ...
    ... mir ein paar Bilder auf den Tisch warf und dabei immer noch lachte. Bilder von mir und Enrico, eindeutige Bilder.
    
    Dann ging Ralf und ich saß da und mit einem Mal erkannte ich, dass ich auf dem Boden des Loches aufgeschlagen war. Fast schon halb weggetreten, las ich die Papiere durch, lehnte mich zurück und unterschrieb dann. Meine Ehe hatte ich gegen die Wand gefahren, mein Job war weg und mir wurde klar, dass es für mich schwer würde.
    
    Nach einer Nacht voller Selbstvorwürfe, voller Tränen begann ich meine Sachen zu packen, rief meine Eltern an, sprach lange mit meiner Mutter und fuhr dann mit den ersten Sachen zu ihnen. Wir saßen wohl fast einen halben Tag zusammen und ich beichtete und beichtete. Immer klarer wurde mir, dass ich Alles, wirklich Alles verloren hatte. Einen Mann, den ich einmal geliebt habe und immer noch liebte, einen Job, den ich mehr als gerne ausgeübt hatte und den ich auch verraten hatte. Immer nur das sinngefreite Ficken mit diesem Kerl, ohne etwas an Zärtlichkeit, ohne wirkliche Liebe, nur geiles Ficken, sicher mit vielen Orgasmen, aber dann danach nichts, keine Zärtlichkeiten, keine leise Küsse, kein Streicheln, nur die Sucht nach einem nächsten Höhepunkt.
    
    Viele Gespräche mit meiner Mutter später, suchte ich mir einen Therapeuten und arbeitete alles auf und langsam, ganz langsam zog der Nebel aus meinem Gehirn ab und ich lernte wirklich, was ich falsch gemacht habe, was Herr Weber meinte, mit falsch abgebogen. Und ich erkannte auch, welch einen ...