1. Ein untreuer Westernstar


    Datum: 10.10.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... guten Mann ich vertrieben habe.
    
    Es dauerte lange, bis ich wieder Fuß fasste, einen anständigen Job fand, in dem ich wieder reiten konnte und es mir gefiel. Sicher nicht mehr so erfolgreich, wie vorher. Dafür fehlte es auch an dem entsprechenden Pferd und da bin ich froh drüber, auch an dem Wollen von mir. Ich glaube, dass ich eine gute Bereiterin bin, gerne junge Pferde ausbilde und ja, auch hoffe, noch mal so einen Superstar finde, wie ich ihn schon mal hatte. Sind aber nicht so oft zu finden.
    
    Persönlich habe ich lange nichts mehr mit Männern gehabt. Zuerst habe ich Ralf und auch Enrico hinterher geweint, wobei immer stärker Ralf mein Sehnsuchtspartner war. Mein kleiner Freund hatte genau die Größe von Ralfs Schwanz und brachte mich in einsamen Stunden die sicher notwendige Entspannung.
    
    Vor ein paar Monaten habe ich einen schon etwas älteren Mann kennen gelernt, der wie Ralf gebaut ist, ein ganz Lieber ist und ungeheure Geduld mit mir hat. Auch wenn ich ihn immer noch mit Ralf vergleiche, gewinnt er immer mehr mein Herz, verdrängt er langsam meinen Ex-Mann aus meinen Gedanken und ich hoffe, dass er mich auch im Bett glücklich macht. Heute Abend werde ich es wissen und ich freue mich schon auf ihn. Diesmal werde ich alles tun, um mit ihm als den Einzigen glücklich zu sein.
    
    Meine Mutter hat mir vor ein paar Tagen erzählt, dass Ralf seit einigen Monaten auf dem Hof wohnt und lebt. Erst auf meine Nachfrage sagte sie auch, dass er mit Rebeka zusammen ist und diese ein ...
    ... Kind erwartet. Auch wenn es immer noch weh tut, ich gönne es ihm, dass sich sein Wunsch erfüllt. Ich blöde Kuh hätte ja seine Partnerin sein können.
    
    Ralf
    
    Ich kam nach drei Tagen wieder nach Hause, fand die Papiere unterschrieben vor und auch den kleinen Brief von Erika, in dem sie nur kurz um Entschuldigung bat für all das, was sie mir angetan hat und mitteilte, dass sie zu ihren Eltern zieht und noch ein paar mal kommen würde, um ihre restlichen Sachen zu holen.
    
    An der kleinen Feier zur Übernahme des Hofes nahm sie schon nicht mehr teil. Rebeka erzählte mir, dass Erika kurz da war, sich vom Hengst verabschiedet hat und ihre persönlichen Sachen mitgenommen hat. Ihre Mutter hat sie begleitet.
    
    Wir, das heißt Rebeka und ich, haben uns auf der Feier als neue Besitzer des Hofes vorgestellt, unser Konzept erläutert und nicht nur Beifall geerntet. Es gab auch skeptische Blicke. Am Tag nach der Feier haben wir begonnen, unsere Vorstellungen umzusetzen und langsam lief es sich ein.
    
    Meine Scheidung ist über die Bühne gegangen und wir, d.h. Erika und ich konnten miteinander reden ohne Wut, ohne Zorn. Nach dem Urteil haben wir noch einen Kaffee getrunken und ich habe ihr einen Scheck über 50.000 EUR gegeben. Sie hatte Tränen in den Augen und drückte mich sehr.
    
    "Ralf, bitte verzeih mir. Ich blöde Kuh habe den besten Mann nicht zu würdigen gewusst. Es tut immer noch sehr weh. Ich wünsche Dir viel Glück. Hoffentlich erfüllen sich deine Wünsche."
    
    Dann waren wir auch auf ...