1. Wir haben uns verloren und unsere Liebe


    Datum: 11.10.2026, Kategorien: Sonstige,

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    Stefan ist jetzt 24 Jahre alt, studiert an der Bundeswehruniversität München im Bereich Bauwesen. Anschließend wird er für mindestens 10 Jahre bei der Truppe dienen. Wir vermissen den Großen, den wir auf Grund der Entfernung von fast 800 km kaum zu Gesicht bekommen. Trotzdem haben wir zu den Beiden regen Kontakt. Es gibt ja heutzutage viele Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben.
    
    Ines, unsere jetzt 21 Jahre alte Tochter ist noch ledig, hat als Rechtsanwaltsfachangestellte einen super Job bei der Senatsverwaltung Hamburg. Eigentlich hat sie die Liebe dahin verschlagen, das Verhältnis hielt aber nicht und derzeit ist sie solo. Wie in vielen Familien ist Stefan Ullas Liebling und Ines ist ein ausgesprochenes Papakind, schon seit sie anfing zu laufen und ihr erstes Wort war Papa.
    
    Meine Frau und ich führen eine gute Ehe und wir lieben uns immer noch. Sicher ist der Sex weniger geworden und es gab besonders nach dem Auszug von Stefan eine Krise in unserer Ehe. Nicht so im täglichen Zusammenleben. Es gab keinen Streit, keine Anfeindungen, nur die kleinen Zärtlichkeiten wurden weniger und Ulla war, na sagen wir mal, unlustiger. Nicht, dass sie mich weg gestoßen hat oder sich total verweigert hat, aber es wurde weniger und eintöniger. Sicher war ich auch nicht unbeteiligt an diesem langsam abflauenden Sexleben. Aus heutiger Sicht habe ich ihr nicht genügend gezeigt, dass ich sie nicht nur liebe sondern auch körperlich begehre. Aber auch sie war nicht ganz ...
    ... unbeteiligt.
    
    Nur ein kleines Beispiel. Ulla weiß, dass ich es nicht mag, wenn mich Haare beim Lecken in den Mund kommen und auch beim Geschlechtsakt stören sie mich. Ulla war wohl eine der ersten Frauen in unseren jungen Jahren, die sehr gut rasiert war. Maximal ein Landestreifen, ein kleiner Streifen ihrer roten Haare zeigte der Weg zu ihrem Heiligtum. Und damals war es noch nicht so in Mode. Ich war da etwas verwöhnt. Und dann leider ein Urwald. Und sie sah auch keine Notwendigkeit der Änderung, so selten, wie es denn mal passierte, war ihre Meinung. Eigentlich hätte das bereits ein Alarmsignal sein müssen.
    
    Es wurde andersrum ein Schuss vor den Bug.
    
    Aber dazu muss ich etwas ausholen. Unsere Frauen, ich meine damit Ulla, Ines, Simone und deren Mutter waren sehr eingespannt in die Vorbereitungen der Hochzeit und der gleichzeitigen Silberhochzeit. Es sollte ein rauschendes Fest werden und wir freuten uns schon darauf.
    
    Ich musste kurz vorher zu einem Lehrgang unseres Bankverbandes und kam nach der Woche leider recht erkältet zurück und wie es der Teufel wollte, meine eine noch recht neue und junge Mitarbeiterin hatte die gleichen Symptome. Ulla holte mich von der Arbeit ab, weil wir noch etwas für uns kaufen wollten und ich stand mit Birgit, so heißt meine ebenfalls erkrankte Mitarbeiterin vor der Hauptfiliale und wir husteten und schnieften uns was vor. Ich glaube nicht, dass Ulla es böse gemeint hat, aber ihre kleine Spitze kam bei meiner Kollegin nicht gut an und sie reagierte ...
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