1. Wie sich manches entwickeln kann


    Datum: 12.10.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... Gäste tatsächlich eher in legerer Alltagskleidung gekommen waren. Herr Biermann trug jedenfalls einen Anzug, den er allerdings sowieso täglich an hatte.
    
    Biermann: "Nun, damit ist das späte Erscheinen von Herrn Wagner natürlich komplett entschuldigt. Auf eine schöne Frau muss man warten können. Natürlich sind sie nicht overdressed, sie können sowieso tragen was sie wollen und würden hier herausstechen. Ich finde eher, dass einige Mitarbeiter nicht wirklich dem Anlass angemessen gekleidet sind. Ich muss leider noch ein paar andere Leute begrüßen, würde mich aber später sehr gerne mit ihnen weiter unterhalten."
    
    Ich: "Das würde mich ebenfalls sehr freuen."
    
    Etwas übertrieben vornehm verbeugte sich Biermann, lächelte mich noch einmal an und verschwand in der Menge.
    
    Thomas: "Was war dass denn jetzt? Der hat dich aber voll angebaggert."
    
    Ich lachte: "Und wenn schon! Er war doch sehr höflich und nett."
    
    Thomas äffte uns beide nach: "WÜRDE SEHR GERNE SPÄTER NOCH MIT IHNEN.... ABER SEHR GERNE HERR BIERMANN. ICH BIN GANZ DIE IHRE!"
    
    Ich stupste Thomas etwas verletzt an.
    
    Ich: "Jetzt hör auf zu übertreiben. Was soll das denn?"
    
    Thomas: "Bei hübschen Frauen ist der doch immer gleich heiß wie Frittenfett. Was meinst du, warum der nie mit seiner Frau zu solchen Veranstaltungen kommt. Ich weiß von mindestens zwei Sekretärinnen die er auf solchen Feiern flachgelegt hat. Der ist nicht der Gentleman der er vorgibt zu sein."
    
    Ich: "Ach, seine Frau ist nicht hier?" dabei ...
    ... nippte ich kurz an meinem Glas.
    
    Thomas lächelte: "Du Luder! Pass auf mit wem du deine Spielchen treibst, du könntest dich verbrennen."
    
    Ich: "Vielleicht hättest du ja was davon und wirst direkt befördert."
    
    Thomas: "In dem Fall kannst du dich von ihm flachlegen lassen."
    
    Für einen kurzen Moment schaute ich Thomas fassungslos an und er grinste irgendwie schelmisch. Dann lachte ich ebenfalls, obwohl ich mir nicht ganz sicher war, wie er das jetzt gemeint hatte.
    
    Als nächstes kam das Abendessen und wir saßen neben ein paar Leuten, die ich alle nicht kannte. Was nicht wirklich verwunderlich war. Eigentlich kannte ich außer Thomas nur drei Personen aus der Abteilung. Den Biermann, Martin Herzog (ein Kollege mit dem sich Thomas jeden Samstag zum Kartenspielen traf) und flüchtig einen dicken Kerl den alle Brummi nannten. Er war sinnigerweise der Kurierfahrer.
    
    Ausgiebige Gespräche gab es an unserem Tisch nicht, weil auch Thomas mit den meisten hier nicht so viel zu tun hatte. Mir fiel allerdings auf, dass der Biermann sehr häufig zu mir herüber schaute und wenn sich unsere Blicke trafen lächelte er mich an. Irgendwie reizte mich seine Art mich zu umwerben. Ja, er flirtete mich offen an. Diesmal bekam das Thomas allerdings nicht mit und vermutlich würde seine Aufmerksamkeit im Laufe des Abends noch geringer werden, da er bereits einige Bier getrunken hatte. Der typische Verlauf seiner Feiern. Am Ende war Thomas regelmäßig zu nichts zu gebrauchen, ziemlich betrunken und ich ...
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