1. Männer sind Schweine, Frauen aber auch...


    Datum: 14.10.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Kann ich etwas für dich tun, fragte sie. Nein Danke, ich zieh mir nur schnell was an, entgegnete ich. Och, tu dir keinen Zwang an, kam es von ihr zurück. Sie hatte mir ein halbes Brötchen aufgeschnitten und mir eine Tasse Kamillentee hingestellt. Ich bedankte mich artig und aß zunächst das halbe trockene Brötchen und trank meinen Tee. Es ging mir schon deutlich besser.
    
    Endlich konnte ich nun auch richtig Danke sagen und erklärte ihr, dass ich diese hochprozentigen Getränke überhaupt nicht vertrug. Sie lachte nur und ihr Lachen war richtig erfrischend und herzlich. Das sah gestern Abend aber ganz anders aus, meinte sie, du hast doch dann mit dem Jägermeister erst richtig losgelegt. Ich zuckte die Schultern, so richtig kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Sie meinte dann, dann lass uns doch noch einmal ganz von vorne anfangen. Ich bin Jessica, sagte sie, ihre Stimme war erfrischend und nicht zu hell, aber auch nicht zu tief. Ich bin hier neu hingezogen und wohne ungefähr eine Parallelstraße weiter von dir. Aha sagte ich, aber hast du nichts Besseres zu tun, als einen alten Mann zu pflegen. Sie schüttelte den Kopf, ich dachte, weil ich hier neu bin zeigst du mir alles im Viertel. Ich muss gleich noch einkaufen und ein paar Besorgungen machen. Mist, kam es über meine Lippen, ich auch. Gut sagte sie, in einer Stunde hole ich dich ab und wir fahren mit meinem Auto. Ich nickte, lächelte und sagte dann, ist wohl auch besser, wenn ich heute nicht fahre.
    
    Um Punkt halb 2 ...
    ... klingelte es an meiner Türe. Ich schnappte mir meine Jacke und flitzte die paar Stufen zur Haustüre. Zwischenzeitlich hatte ich mich vorzeigbar hergerichtet und es ging mir deutlich besser. Als ich die Haustür aufriss, stand Jessica vor mir. Sie lächelte mich an und sagte nur keinen Stress, ist doch Wochenende. Ich schaute sie intensiv an. Die Sommersprossen, die ich gestern Abend bemerkt hatte waren immer noch da, also waren Sie echt. Ihre strahlend blauen Augen leuchteten mich förmlich an. Sie hatte sehr ausdrucksstarke Augenbrauen, natürlich auch blond, sie schienen aber etwas dunkler, als ihre Haarfarbe. Ihre blonden Haare waren ordentlich gekämmt. Sie hatte eine sportliche Frisur, an den Seiten etwas kürzer und hinten gingen ihr die Haare deutlich über die Schultern. Sie drehte sich und sagte, komm steig ein, wir wollen los. Du sagst wohin wir müssen.
    
    Ich starrte auf ihre Jeans, diese Frau hatte einen richtigen Steharsch, also richtig stramm saß dieser Hintern in ihrer Jeans und er war schön groß aber nicht zu groß. Das machte mich schon an. Sie trug braune Stiefelletten und so einen wattierten Blouson, sodass ich von ihrer Figur nicht wirklich etwas sehen konnte. Sie brauste los und ich musste mich festhalten. Hey, nicht so schnell, sagte ich, ich bin alt und heute vertrage ich das Rasen nicht so. Ach so, kam es vom Fahrersitz, hatte ich vergessen. Dann fragte sie mich, sag mal Lars, wie alt bist du eigentlich? Ich antwortete wahrheitsgemäß, 52 werde ich im Mai. Ahm - und ...
«12...212223...34»