1. Die Aufdeckerin: Verbotene Kunst - Teil 1


    Datum: 14.10.2026, Kategorien: BDSM

    Länger gab es nichts von mir zu lesen, doch jetzt habe ich mich dazu durchgerungen eine meiner Geschichten rund um Elena - einer jungen, furchtlosen Investigativjournalistin - zu veröffentlichen. Wie immer, ist mein Stil eher detailreich und beschreibend. Dies ist Teil 1 der Geschichte. Es folgen bei Gefallen noch ein oder zwei Teile um die Geschichte abzuschließen. Insgesamt sollte die Länge im Bereich einer durchschnittlichen Kurzgeschichte bei ca. 7000-10000 Wörtern liegen.
    
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    Das Neonlicht von Hakans Kebab-Laden flackerte durch das Fenster von Elena Rodriguez' Wohnung in Berlin Kreuzberg. Ein farbenfrohes Lichtspiel tanzte über ihren überladenen Schreibtisch. Papiere, Notizen und Fotos lagen verstreut, der eine oder andere Stapel von einer halb leeren Tasse mit abgestandenem Kaffee beschwert.
    
    Auf Elenas Laptop blinkte der Cursor am Ende einer E-Mail an ihren Redakteur bei TruthSeek, dem Online-Investigativblatt, bei der sie sich in den letzten Jahren als Aufdeckerin einiger kleiner und mittelgroßer Politikskandale der Stadt einen Namen gemacht hatte.
    
    "
    
    Tobias Richter - Bauskandal Kreuzberg-Quartier
    
    ", stand in der Betreffzeile. Ihre schlanken Finger โ€“ täuschend zart, aber im Ernstfall für eine gebrochene Nase gut โ€“ flogen über die Tasten. "Siehe Exposé im Anhang. Wir haben den Bausenator an seinen verschrumpelten Eie..", tippte sie mit einem Grinsen der Genugtuung, löschte dann jedoch den letzten Teil wieder. In der Redaktion waren sie zwar ...
    ... ihren Humor gewohnt, doch musste sie es ja auch nicht übertreiben.
    
    Während die Anhänge hochluden, strich sie mit ihrem Daumen unbewusst über ihr rechtes Handgelenk. Unter der Heerschar an Freundschaftsbändchen lugte ein kleines Tattoo hervor. Ein Federkiel โ€“ die Erinnerung an ihren ersten Enthüllungsartikel mit 19, damals noch in ihrer spanischen Heimat Barcelona.
    
    Elena klickte Senden und lehnte sich zurück. Sie kreiste ihre angespannten Schultern. Auch wenn ihr immer alle sagten, dass sie mit ihren weichen, leicht runden Gesichtszüge und den grünen Augen jünger aussah, fühlte sie sich gerade älter als ihre 26 Jahre. Sie fing ein paar ihrer dunklen Haarsträhnen ein, die unangenehm an ihrem schweißfeuchten Nacken klebten und band den Haargummi neu um ihren lockeren Pferdeschwanz. Als geborene Katalanin war sie an Hitze gewöhnt, doch in der Stadt konnten die schwülen Sommernächte trotzdem unerträglich werden. Der Schlafmangel half dabei auch nicht wirklich.
    
    Während sie nach einer der Kaffeetassen griff, summte sie leise ein katalanisches Volkslied โ€“ eine alte Angewohnheit, die sie aus ihrer Zeit in Barcelona mitgebracht hatte, um den Stress abzubauen. Dort hatte sie miterlebt, wie die Geldgier eines Konzerns nicht nur die Träume ihres Vaters โ€“ eines Bauingenieurs โ€“ zerstört, sondern auch ihre ganze Familie in eine Tragödie gestürzt hatte. Sein Tod bei einem Baustellenunfall, als Elena 15 war, brannte noch immer als tiefe Wunde in ihr und trieb sie dazu an, Geschichten zu ...
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