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Die Aufdeckerin: Verbotene Kunst - Teil 1
Datum: 14.10.2026, Kategorien: BDSM
... verfolgen, vor denen andere zurückschreckten. Ihr Handy summte. Eine Nachricht von Sofia - begnadete Hackerin und ihre beste Freundin. "Lebst du noch oder hat dich das Chaos auf deinem Schreibtisch mittlerweile verschlungen? Übrigens, Klara Becker hat wieder irgendeinen Mist über Kreuzberg geschrieben – hast du das gelesen?" Elena grinste. "Lebe noch. Zumindest vorerst. Komm doch vorbei – schicke gerade den Bausenator zur Hölle. Und lass mich ja mit dieser Klatschtante von der BILD in Ruhe!" Nachdem sie die Nachricht abgeschickt hatte, öffnete sie einen neuen Tab auf ihrem Laptop. Ein leicht unscharfes Foto eines alten, unscheinbaren Lagerhauses in Neukölln. Vor einigen Wochen hatte sie einen ersten anonymen Hinweis bekommen, seitdem noch ein paar weitere – Gerüchte über etwas Ungeheuerliches. Hätte Elena in ihrem kurzen Leben nicht schon so viel Scheiße gesehen, hätte sie es nicht geglaubt. Eine geheime Loge, die Untergrund-Auktionen veranstaltete, bei denen Frauen als "lebende Kunst" für makabre Spiele verkauft werden. Ihr Magen verkrampfte sich zum wiederholten Male bei dem Gedanken daran. Sie rief StreetView auf und klickte sich die Straßen um das Lagerhaus entlang. “La verdad siempre encuentra su camino - Die Wahrheit findet immer ihren Weg”, dachte sie – ihr persönliches Mantra, ein stilles Versprechen an sich selbst und der Versuch, nicht den Verstand zu verlieren. Irgendwann klopfte es energisch an der Tür, und keine Sekunde später stürmte Sofia ...
... herein. Wild gefärbte Locken, ausgewaschenes Nirvana-Shirt, zerrissene Jeans und in der Hand eine Flasche Tequila. "Du siehst beschissen aus, hermana ", sagte sie zur Begrüßung und ließ sich auf die alte Couch neben Elenas Schreibtisch fallen. Ihr schiefes, ansteckendes Grinsen täuschte nicht über den sorgenvollen Ton in ihrer Stimme hinweg. "Wann hast du denn das letzte Mal richtig geschlafen?" "Schlaf ist für Verlierer", konterte Elena. Sofia kicherte, wurde dann aber wieder ernst. "Ehrlich, du siehst aus wie das wandelnde Chaos. Das kann nicht gesund sein." Wortlos schob Elena einen Stapel Papier zur Seite und drehte den Laptop in Richtung ihrer Freundin. Sofia zog die Augenbraue hoch. "Du verfolgst noch immer diese Lagerhaus-Geschichte, oder?” Sie lehnte sich auf der Couch zurück, die Arme verschränkt, den Kopf schief. “Verdammt riskant, selbst für deine Verhältnisse." Elena verdrehte die Augen. "Das ist einfach zu groß und zu abscheulich, als dass ich die Finger davon lassen könnte. Nenn es Journalisten-Instinkt, das Elena-Gen oder wie auch immer – ich kann nicht anders. Ich recherchiere jede freie Minute, seit ich den ersten Tipp bekommen habe. Du wirst lachen, aber ich hatte nicht mal Zeit für...", sie deutete vage auf ihre Körpermitte, "Naja, du weißt schon." Sofia folgte ihrer Geste und grinste verschmitzt. "Was? Dschungel? So übel?" "Wookie", erwiderte Elena mit einem für sie untypischen, verlegenen Kichern und wurde rot. Sofia prustete ...