1. Das leerstehende Hotel Ch. 29


    Datum: 15.10.2026, Kategorien: Erstes Mal

    Das leerstehende Hotel
    
    Kapitel 29 - Gemini wird zusehends neugieriger
    
    „Richard, willst du immer noch, dass die kleine Kellnerin mal auf dich pinkelt?" fragte Gemini mich plötzlich lachend, nachdem wir uns eine Weile über unsere Arbeit als Englischlehrer sowie ihre Kindheit auf den Philippinen unterhalten hatten.
    
    Es war allerdings ziemlich laut in der Bar, so dass ich erst dachte, ich hätte mich vielleicht verhört. Woher wusste Gemini denn überhaupt von meiner speziellen Vorliebe und, im Besonderen, meiner glühenden Verehrung für die winzige Bedienung, die erst 20 und wirklich verdammt süß war.
    
    Naja, wie sehr ich die winzige Kellnerin mochte, hatte ich vielleicht selbst mal erwähnt, während ich mit Gemini hier in der Bar gewesen war,aber das mit dem Pinkeln beim Sex?! Gemini war allerdings in der Zwischenzeit puterrot angelaufen, so dass ich wohl schon richtig gehört hatte:
    
    „Klar. Jederzeit. Aber woher weißt du denn, dass ich das will?" hakte ich leicht amüsiert nach, nachdem ich kurz überlegt hatte, einen Rückzieher zu machen.
    
    Andererseits war Gemini kein Kind von Traurigkeit und wohl auch nicht weiter verklemmt.
    
    „Dass du in sie verknallt bist, kann ich ja sehen. Jedes Mal, wenn wir hier sind. Und das mit dem Pinkeln hast du mal Mark gegenüber erwähnt. Er hat's mir dann irgendwann gesteckt, als er betrunken war ... kurz, bevor er nach Australien zurück ist," kam Geminis Antwort.
    
    „Oh, Mark hat übrigens vor zwei Monaten eine Vietnamesin geheiratet und ...
    ... in Haiphong eine Eigentumswohnung gekauft. Die Tochter seiner Frau, aus erster Ehe, geht in Sydney zur Schule, aber langfristig wollen sie in Vietnam leben. Und noch ein Kind, obwohl sie schon 40 ist," erzählte ich Gemini schnell, die Pissgeschichte erstmal wieder übertünchend.
    
    Genau wie Mark, war auch Gemini Teil einer informellen Runde von ausländischen Englischlehrern in unserer Stadt, die sich früher jeden Sonntag hier - in der einzigen Bar, die Fassbier ausschenkte - getroffen hatte. Bis das Pärchen aus Brasilien zurück in ihre Heimat ging und die Schnecke aus Kolumbien ihrem vietnamesischen Freund in die alte Kaiserstadt Hue folgte.
    
    Da ich es sonntags letztlich vorzog, dort, wo ich immer zum Abendessen hinging, mich einfach weiter am erzleckeren 30-Cent-Bier zu laben, ohne noch zweimal angetrunken mit meiner Honda durch die Stadt zu kurven, hatte sich die Runde sang- und klanglos aufgelöst - wohl auch, weil die Russin und die beiden Ukrainerinnen irgendwo eine neue Disko oder einen Nachtklub aufgetan hatten, wo sie sich nun stattdessen sonntags immer vergnügten.
    
    Witzigerweise ging Gemini, die - wie gesagt - ursprünglich von den Philippinen stammte, nun aber erstmal aufs Klo, was mir Gelegenheit gab, die winzige Kellnerin, die Trang hieß und wirklich so klein war, dass man sie hinter der Bar kaum sah, anzuhimmeln. Ja, die konnte auf mich pissen, jederzeit. Auch gern zweimal.
    
    Geräuschvoll und blumig duftend.Würzig. Ich würde vorher und nachher ihre feine kleine ...
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