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Blind Dates
Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... präsentieren begonnen hatte, auch wenn das unfreiwillig geschah. „Ich muss gehen, sonst komme ich hier nicht mehr raus, bei dem Angebot, was du gerade so darbietest!" „Hey! Das ist unfair, ich kann nichts dafür... Aber ich denke, du hast recht. Los jetzt raus mit dir. Wir lesen oder hören uns nachher und dann sehen wir weiter." Sie warfen sich noch einen Kuss zu, dann war Fiona aus der Tür und auf dem Weg zu ihren Großeltern. Denen hatte sie gestern Abend noch geschrieben, dass sie bei Dorian bleiben würde, damit sie sich keine Sorgen machten. Als sie nun zurückkam in ihr ‚Zuhause fern von daheim', begrüßte sie ihre beiden Großeltern, die gerade ein spätes Frühstück zu sich nahmen und hoffte, dass sie keine falschen Schlüsse aus einer weiteren Übernachtung von ihr bei Dorian ziehen würden. Andererseits wären diese Schlüsse ja seit gestern definitiv nicht mehr falsch. Ihr Opa schaute mehr oder weniger flüchtig von der Zeitung auf, dann las er weiter. Ihre Oma guckte sie kurz an, schaute wieder zu ihrem Teller und senkte die Gabel in den Kuchen, dann hielt sie inne. Sie schaute Fiona erneut an, die merkte, wie sich ein nervöses Grinsen in ihrem Gesicht ausbreitete. Ihre Oma schmunzelte, nickte einmal, dann aß sie weiter ihren Kuchen. Sie liebte ihre Oma dafür, dass sie nicht nachfragte, nichts kommentierte, denn Fiona war sich zu hundert Prozent sicher, dass sie wusste, was gestern Nacht geschehen war. Spielstunde Fiona wartete dieses Mal tatsächlich nicht umsonst ...
... auf Dani, wie es sonst schon ab und zu vorgekommen war. Sie hockten sich am frühen Nachmittag in Fionas Zimmer zusammen und paukten sich durch den Stoff, von dem sie erwarteten, dass er in der Prüfung drankommen könnte. Als die Sonne sich gegen 18 Uhr fast komplett verabschiedet hatte, beendet die beiden auch ihre Lern-Session und verabredeten sich für kommende Woche wieder. Fiona schaute auf die Uhr und rief bei Dorian an. „Hey, wir sind hier fertig, wie sieht es bei dir aus?", fragte sie ihn gleich. „Hm, ich bin noch mittendrin und auch nicht ganz so weit gekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Willst du trotzdem vorbeikommen, auch wenn ich noch arbeiten muss?", fragte er in einem Ton, von dem sie wusste, dass er sich natürlich über ihre Gegenwart freuen würde, aber zugleich sich eigentlich seinem Studium weiter widmen müsste. „Klingt so, als wäre es morgen vielleicht besser? Ich bin auch ziemlich fertig und würde erstmal duschen gehen. Bis ich bei dir wäre, wäre es auch schon ziemlich spät", versuchte sie, es ihm und sich selbst auch leichter zu machen, dass sie sich heute nicht mehr sehen würden. „Okay, aber morgen dann ganz sicher!", antwortete er. Montag also endlich würden sie sich wieder sehen. Sie verabschiedeten sich und legten auf. Dorian widmete sich wieder der mechanischen Braille-Tastatur und las weiter, auch wenn er langsam den Eindruck bekam, dass er wunde Fingerspitzen bekam. Vielleicht sollte er sich die Literatur doch wieder vom Computer ...