1. Blind Dates


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... hatte sie zuerst noch die Augen geschlossen. Aber sie wollte endlich auch sehen, was er aus ihr gemacht hatte.
    
    „Ach...du...Scheiße!" Sie nahm die Hände von vor ihrem Körper beiseite, um sich alles anzusehen. Es war ein Kunstwerk, was er geschaffen hatte. Unterhalb ihres Halses war ein Pentagramm entstanden. Darin eingebettet war das geschnürte Rechteck, dass ihre Brüste nach vorn brachte. Von dort ging eine Verbindung hinab zum Seilgürtel, wo sich die zwei Stränge zwischen ihren Beinen entlang wanden und ihre äußeren Lippen zur Seite gedrängt hatten. Fiona drehte sich, um die Rückseite zu bewundern. Das Erstaunlichste war, dass er alles ohne größere Überlappungen und dicke Knoten geschafft hatte. Sie legte eine Hand an eine Pobacke und zog sie etwas auseinander, um zu entdecken, wo der Knoten dazwischen auf dem rosa-braunen Ring lag.
    
    „Gefällt es dir?", fragte Dorian, seine Stimme zwischen Stolz, Bangen und Freude.
    
    „Es ist...wunderschön!", sagte sie und drehte sich rasch zu ihm. „HUCH!", gab sie von sich, denn in ihr hatte sich etwas bewegt.
    
    „Ah...richtig. Du weißt spätestens jetzt, was das für ein Dildo ist, oder?", fragte er.
    
    „Dorian... hast du das Paket geplündert!?", sie wurde noch röter im Gesicht. Hatte er alles ertastet? Oder nur diese ersten paar Teile?
    
    „Nein, da ist noch viel übrig. Es ist ja lediglich Seil und der gewichtete Dildo, die du gerade genießen kannst."
    
    „Okay... und nun?", fragte sie, denn sie wusste nicht, wie sie nun weitermachen ...
    ... sollten, wenn sie so verpackt war.
    
    „Oh...jetzt kommt der lustige Teil."
    
    „Ich hatte ja gedacht, dass das hier schon der lustige Teil. Was hast du jetzt noch vor?" Ein mulmiges Gefühl breitete sich wieder in ihr aus, nachdem sich dort eben schon wohlig warme Erregung breit gemacht hatte.
    
    „Du ziehst dich jetzt an, gehst an die Uni und kommst dann wieder zurück", antwortete er lapidar.
    
    „Das ist nicht dein Ernst!", entfuhr es ihr erschrocken.
    
    „Mein völliger Ernst. Wenn du brav das machst, werde ich dich nachher belohnen, wie du es dir selbst nicht vorstellen konntest bisher."
    
    „Dorian, die Leute werden sehen, was ich hier trage!"
    
    „Es ist Winter, du ziehst deine Jeans an, die dir ein bisschen zu weit geworden ist und unter deinem Unterhemd, Shirt und dem Rollkragenpullover wird keine Spur erkennbar sein. Denke ich..."
    
    „Was mache ich, wenn...wenn ich...", sie geriet ins Stocken. Sie wollte gar keine Ausrede finden, stellte sie überrascht fest. Sie war sittlich erzogen worden, aber ihr Gefühl jetzt gerade, verlangte etwas anderes als ‚lieb sein'. Der Gedanke, so verknotet durch die Stadt zu gehen, in der Uni zu sitzen zwischen all den anderen Studis war für sich schon berauschend.
    
    „Wenn... was? Du kannst natürlich ‚Nein' sagen, dann entknote ich dich oder schneide die notwendigen Verbindungen durch. Wie willst du es haben?", fragte er, ohne dabei sauer zu klingen, sondern tatsächlich als offene Frage. Er wollte sie zu hierzu antreiben, aber ohne sie wirklich zu ...
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