1. Die Tramperin


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Lesben Sex

    ... sie nicht zu interessieren. Mit dem Taxi ging es wieder zum Hotel zurück, mit einem kleinen Zwischenstopp an einem Handyladen.
    
    Linda war noch nicht da, so konnte ich noch in aller Ruhe meinen Bericht schreiben. Ich lag auf dem Bett und dachte noch über den heutigen Tag nach, als die Tür aufging und Linda hereinkam. Sie sah mich im Bett und kam hineingesprungen, gab mir einen schnellen Kuss und leerte ihre zwei Papiertaschen aus.
    
    ‚Ein Sommerkleid, zwei Jeans, ein paar T-Shirts und Unterwäsche. Waren auch nicht zu teuer. Obwohl hier in München ist sonst alles verdammt teuer. Weiß zwar nicht, wann ich dir das alles zurückzahlen kann, aber da bin ich zuversichtlich. Und wie war es bei dir?'
    
    Ich musste nun doch grinsen. So was von quirlig. Und wann hat mich mal jemand gefragt, wie mein Tag war? Ich erzählte ihr meinen Tagesablauf, der im Gegensatz zu ihrem recht trocken abgelaufen war, allerdings erfolgreich.
    
    ‚Das müssen wir feiern. Komm ich gebe einen an der Bar aus', und lachte dabei laut auf, da ihr schon bewusst war, dass alles auf meine Rechnung ging. Mir war es egal. Ich war froh, mit Linda zusammen zu sein.
    
    Der Abend war kurzweilig. Ich trank zwei Cuba- Libre, Linda nur einen, dann Organgensaft. ‚Wegen dem kleinen Mittrinker', meinte sie mal lächelnd. Nun, der Mittrinker sorgte auch für Gesprächsstoff, aber auch ich hatte ihr viel aus meiner Vergangenheit erzählt. Gegen Mitternacht hatten wir einen Müdigkeitsgrad erwischt, der uns nach oben trieb. Gemeinsam ...
    ... machten wir uns im Bad bettfertig. Platz war genügend vorhanden.
    
    ‚Hast du eigentlich gemerkt, wie dich der Keeper angeschmachtet hatte?', fragte ich Linda, als wir im Bett lagen.
    
    ‚Mag ja sein, aber ich habe derzeit keinen Bock auf die Dreibeiner. Hatte, wie du weißt, wieder mal ne Niete gezogen. Ich muss jetzt lange sehen, wie ich klar komme. Da brauche ich keinen Stress mit irgendeinem Typen. Und wenn das mit uns so weiter geht, könnte ich mich glatt in dich verlieben, auch wenn du keinen Schwanz hast. Das wurde mir gestern Abend schon sehr klar. Nur unsere kurze Zeit miteinander wird dagegen arbeiten'.
    
    ‚Würde sie nicht Kleines. Ich glaube nicht', flüsterte ich mehr.
    
    Ich war überwältigt von ihren Worten. Konnte sie sich eine Freundschaft mit mir vorstellen? Ich war mir immer noch nicht sicher. Wir hatten noch ein paar Tage und ich werde sie vielleicht noch verlängern, falls ich jemanden überzeugen kann.
    
    Sie schien meine Worte doch verstanden zu haben, denn ihre Augen leuchteten wieder.
    
    Gesagt hatte sie nichts.
    
    ‚Ich bin richtig müde und möchte wieder mit dir morgen frühstücken. Darf ich in deinen Arm?'.
    
    Ich sagte nichts und öffnete nur meine Arme. Schnell war sie an mir, ich spürte ihren warmen Körper.
    
    ‚Gute Nacht Kleines'.
    
    Gute Nacht. Ich hab dich lieb'.
    
    Tränen liefen über meine Wangen. Stand ich wirklich nicht mehr allein da?
    
    Es wurde eine unruhige Nacht.
    
    Mit leichten Kopfschmerzen wachte ich auf. Es lag nicht an den beiden Drinks, die ...
«12...101112...19»