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Die Tramperin
Datum: 16.10.2026, Kategorien: Lesben Sex
... runterzieht. Das Ergebnis war, dass Lars aus der Wohnung ausgezogen ist und ich mir meinen Wunsch erfüllen wollte, zum Gardasee zu kommen. Wenn das Kind da ist, werde ich als alleinerziehende Mutter wohl in den nächsten Jahren nicht dazu kommen. Das Studium konnte ich mir auch abschminken. Denn mir war immer klar: ich wollte das Kind bekommen. Und nun fährst du eine schwangere, heruntergekommene Frau in Richtung Gardasee'. Sie fing bitterlich an zu weinen und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Ich bremste ab, fuhr auf den Randstreifen und schaltete die Warnblinkanlage an. Dann ging ich um das Auto und holte sie aus dem Wagen. Ich nahm sie in den Arm und drückte sie fest an mich. ‚Weine, mein Kleines. Es wird dir helfen'. Und ich dir auch, dachte ich so, als auch bei mir Tränen die Wangen herunterliefen. Ich weiß nicht, wie lange wir so gestanden hatten, bis ich mich daran erinnerte, dass wir auf einer Autobahn waren. Wir fuhren schon eine ganze Zeit stumm weiter, die Eindrücke waren noch in der Verarbeitung. ‚Hast du mich grade Kleines genannt?', fragte sie mich nach geraumer Zeit. ‚Ja, ich war emotional so geladen. Entschuldige bitte'. ‚Wofür? Das du du selbst warst? Ich danke dir, dass du anscheinend fühlen kannst, wie es mir derzeit geht'. ‚Und das nach gefühlt drei Stunden?'. Sie lächelte mich an. Es war ein strahlendes Lächeln. Wie schön muss diese Frau aussehen, wenn sie in ein geregeltes Umfeld kommt. Meine Gefühlswelt begann zu ...
... randalieren. Und langsam bekam ich eine Vorstellung für die nächste Zeit. ‚Was hast du dir denn am Gardasee vorgestellt? Wie lange willst du bleiben?'. ‚Im Moment habe ich kaum noch eine Vorstellung. Wie du ja weißt, war ich im Begriff wieder Richtung Heimat zu kommen. Wenn ich dort ankomme, werde ich mich wohl erst mal umsehen müssten, wie ich an Geld komme, um dann eine Zeitlang dort zu wohnen. Also nix mit Urlaub, aber ich bin am Ziel. Ja, dann irgendwann wieder zurück, ohne einen Plan zu haben, was mit mir und dem kleinen Menschen passiert. Bisher habe ich das Meisste immer noch gewuppt bekommen'. ‚Keine rosigen Aussichten', murmelte ich mehr. Sie hatte es wohl mitbekommen und nickte nur. In meinem Kopf arbeitete es. Ich könnte mir etwas vorstellen, es war aber sehr schwammig und von vielen Faktoren abhängig. Als ich mit den ersten Überlegungen fertig war, musste die erste Entscheidung her. ‚Ok, Linda. Ich möchte dir helfen. Mich hat deine Geschichte sehr bewegt und du solltest wieder schnell auf den richtigen Weg kommen. Ich habe mir als Anfang folgendes überlegt: heute haben wir Mittwoch, ich habe Morgen den ganzen Tag mit unserer Präsentation zu tun, abends sicherlich noch eine ‚Nachbesprechung' irgendwo in einem Restaurant oder Bar. Am Freitag wird es vermutlich nur noch bis Mittag gehen. Normal würde ich dann nach Hause fahren. So in abgeschwächter Form wie bei dir: leere Wohnung, niemand wartet, auch keine Katze. Ich würde dann bis Sonntag hier bleiben. Du ...