1. Die Tramperin


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Lesben Sex

    ... wenig sprachlos. Was war das für ein Unterschied zu vor ein paar Stunden.
    
    ‚Nicht träumen. Ab ins Bad', kommandierte sie.
    
    ‚Ja, Cheffin'.
    
    Ich ließ das Wasser auf mich einprasseln, als ich mit der Säuberung fertig war, drehte mich um und sah in Lindas Augen. Wie lange sie da schon stand, keine Ahnung. Es war mir aber auch egal. Sie würde mich spätestens in der Sauna nackt sehen. Sie sah mir aber nicht auf den Körper, sondern in meine Augen. Ihr Gesicht strahlte eine Ruhe aus, die ansteckend war. Nach gefühlt zehn Minuten meinte sie nur:
    
    ‚Du hast deinen Bademantel vergessen', und ging hinaus.
    
    Eine halbe Stunde später saßen wir auf der mittleren Saunabank. Wir waren allein. Ich sah lange auf Lindas Körper. Er sah noch jung aus, die weiche Haut, die ich kurz spürte, als wir in den Holzverschlag gingen. Die kleinen Brüste, der noch straffe Bauch, ihre rasierte Spalte, die in einigen Monaten einiges auszuhalten hatte. Und nun auch noch das strahlende Gesicht, das ihre derzeitige Gemütslage widerspiegelte. Auch sie schien mich zu beobachten. Na ja, ich war mit meinem Körper auch zufrieden, so als Ü30ige. Als sich unsere Blicke kreuzten, war da wieder dieser Ausdruck, den ich bereits im Bad gesehen hatte.
    
    Unsere Zweisamkeit wurde durch ein älteres Ehepaar gestört. Sie waren sehr angenehm in ihrer Art und es entstand sogar ein Gespräch, was in Saunen sonst nicht gern gesehen wurde. Nach zwanzig Minuten wurde es mir zu viel und ich ging unter die Dusche, Linda folgte ...
    ... mir. Wir standen uns wieder einmal gegenüber.
    
    ‚Du siehst schön aus, Linda', meinte ich nun doch aus mir heraus zu kommen.
    
    ‚Du auch', lächelte mich dabei an.
    
    Es blieb bei diesen Kommentaren. Im Schlafzimmer fläzten wir uns auf das Bett und suchten uns das Essen zusammen. Wir mussten feststellen, dass unsere Geschmäcker sich ähnelten. Das Essen kam schnell und ich merkte wieder, wie Linda es genoss. Mir schmeckte es auch, aber bei meiner Zimmergenossin war es noch etwas anderes.
    
    Gegen neun holte ich meinen Laptop heraus.
    
    ‚So Kleines. Ich muss noch ein wenig für morgen vorbereiten. Kannst ja noch was Fernsehen oder mit jemandem telefonieren? Habe kein Handy bei dir gesehen, kannst meins nehmen oder hier über das Festnetz. Dann würde ich vorschlagen, dass wir abwechselnd auf dem Sofa schlafen. Was wäre noch zu klären? Ach ja, ich muss morgen gegen zehn in der Behörde sein. Es heißt dann für mich um acht aufstehen und frühstücken. Du kannst dir überlegen, ob wir zusammen zum Frühstück gehen. Ich werde dann wahrscheinlich frühestens gegen fünf wieder hier sein und eventuell abends noch mal rausgehen. Der Wäschedienst hängt deine Sachen heute Nacht an die Tür. Und meine Kreditkarte lege ich dir auf den Spiegelschrank. Kannst dir ein paar schicke Sachen kaufen. Und morgen Abend können wir vielleicht einen Plan machen, was am Wochenende läuft'.
    
    ‚Ob ich das jetzt alles behalte, was du mir erzählt hast? Aber danke', und grinste mich an. Kam dann langsam auf mich zu, ...
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