1. Lerchenstraße 78


    Datum: 19.10.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... so ein Quatsch." Katrin wurde rot. "Aber ich bin doch noch verheiratet. So etwas gehört sich einfach nicht."
    
    "Ich bin nur froh, dass wir uns im Überschwang des Augenblickes nicht auch noch ausgezogen haben. Frauen in unserem Alter will doch niemand nackt sehen."
    
    "Ich glaube, Herr Gebhardt hätte durchaus Gefallen daran gehabt. Wir haben uns doch recht gut gehalten."
    
    Das stimmte, fand Susanne. Natürlich waren sie alle keine fünfundzwanzig mehr. Ein paar Falten, sowie Hüft- und Bauchspeck, Dehnungsstreifen und Cellulite waren nicht zu verleugnen, und zumindest bei zweien hatten die Brüste den Kampf gegen die Gravitation bald verloren, aber im Großen und Ganzen konnten sie sich noch sehen lassen - zumindest im Vergleich zu manch anderen Frauen in ihrem Alter.
    
    Ute erzählte unvermittelt, dass sie schon einmal Nacktfotos von sich machen ließ. "Es ist schon etwa 30 Jahre her - noch vor der Heirat mit meinem Ex-Mann. Mein damaliger Freund hatte mich verlassen, und ich brauchte wohl etwas Bestätigung. Die Fotos sollten nur für mich sein. Also bin ich in ein Atelier gegangen, dass sich auf erotische Fotos spezialisiert hatte. Das war schon ein prickelndes Gefühl, in Dessous und später auch ganz nackt von einem fremden Mann fotografiert zu werden. Aus einem Impuls heraus habe ich ihm einen Bonus angeboten, damit er auch Detailaufnahmen von sehr intimen Körperstellen macht. Das gehörte normalerweise nicht zu seinem Service. Aber er war ein Gentleman und Vollprofi, und die ...
    ... Ergebnisse waren wirklich sehr geschmackvoll."
    
    Für Sabine waren das schon zu viele Informationen, doch Jutta und Katrin fanden es zu ihrer eigenen Überraschung gar nicht so seltsam, dermaßen offen zueinander zu sein. "Wieso haben wir eigentlich immer einen großen Bogen um solche intimen Themen gemacht? Wir kennen uns doch schon so lange, haben uns schon so oft nackt gesehen und wissen auch sonst fast alles voneinander. Was ist denn schon dabei?"
    
    Sabine fand schon, dass da etwas dabei war. "Würdest Du wirklich wissen wollen, wie ich es im Bett am liebsten mag, oder welche Sex-Gedanken mir manchmal im Kopf herumschwirren?"
    
    "Was kann denn schon passieren? Es bleibt doch unter uns! Du befürchtest doch nicht etwa, dass wir anders über Dich denken, wenn wir solche intimen Dinge über Dich wissen? Ich bin mir sicher, jede von uns hat irgendwelche ausgefallenen sexuellen Fantasien..."
    
    So ging es eine Weile hin und her, und mit Ausnahme von Sabine trauten sich die Freundinnen immer mehr, offen über ihr Sexualleben zu sprechen.
    
    "Susanne, wie kamst Du überhaupt auf die Idee, Herrn Gebhardt als Vertretung des Aktmodells anzusprechen? Nur weil Du ihn schon einmal nackt gesehen hast?"
    
    Susanne und Petra sahen sich an, und Petra nickte leicht. Also fing Susanne an zu erzählen. Die Freundinnen wussten bereits, dass sie Herrn Gebhardt beim Masturbieren erwischt hatte. Neu war, dass es nicht bei diesem einen Mal geblieben war, sondern dass sie ihm ganz oft beim Ejakulieren ...
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