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Nacktmodell fürs Aktzeichnen in der Volkshochschule
Datum: 22.10.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... so? Nicht nur die Kursteilnehmer betrachteten meinen nackten Körper. Auch ich musterte sie genau und machte mir meine Gedanken. Ging es ihnen tatsächlich nur ums Zeichnen? Dann hätten sie doch auch eine Kaffeemaschine oder einen Obstkorb malen können, oder? Es war für mich schwer vorstellbar, dass sich die Männer nicht an dem Anblick einer nackten jungen Frau erfreuen, keine sexuellen Hintergedanken hatten und sich nur auf das Malen konzentrierten. Und die Frauen? Bei meinen bisherigen Auftritten habe ich deren Blicke immer als Mischung zwischen Anerkennung ("Wow, die hat Mut, sich so zu präsentieren", "Super Körper", "So eine Figur hätte ich auch gerne") und Verachtung ("So eine Schlampe", "Die scheint es nötig zu haben") erlebt. Hier war das schwer zu interpretieren. Fanden sie einen jungen weiblichen Körper einfach nur estätisch? Gab es Lesben unter den Kursteilnehmerinnen, die mich als "Sex-Objekt" betrachteten? Ich hatte viel Zeit mir Gedanken darüber zu machen, kam aber zu keinem Ergebnis. Dann gab es für mich die erste kleine Unterbrechung, die mir gut tat, den eine Pose zu halten ist richtig anstrengend. "Darf ich mal sehen, was ihr gemalt habt?", war meine erste Reaktion. "Gerne, komm einfach rüber." Ich ging - nackt wie ich war - zu den ZeichnerInnen und betrachtete ihre noch unfertigen Bilder. Ich war auf einigen schon gut zu erkennen. Meine eigentliche Absicht war aber nicht das Betrachten der Bilder. Ich wollte etwas provokativ nackt direkt ...... neben den Kursteilnehmern stehen. Wie würden sie sich verhalten? Jede Form von Körperkontakt war tabu, aber ich konnte spüren, wie sie meinen Körper aus nächster Nähe musterten, während ich so tat, als würde ich mich für ihre Bilder interessieren. Ich war mir jetzt sicher, dass einige der Teilnehmer nicht nur als künstlerischem Interesse den Kurs "Aktmalerei" belegt hatten. Nur der Lehrer, ein älterer Mann, den sie Professor nannten, schien sich nicht für mich, sondern nur für die Kunst zu interessieren. War er sehr pflichtbesessen oder gar schwul? Nach der kurzen Unterbrechung nahm ich meine Pose wieder ein und es ging weiter. Der Professor ging wieder von einem Teilnehmer zum anderen, gab Tipps, Anregungen und kritisierte deren Werke. "Pause!", war das erlösende Wort für mich. "Komm wir gehen in die Kaffeeküche! Du kannst dir ja deinen Bademantel überziehen!", sagte eine der Kursteilnehmerinnen zu mir. Bademantel? Ich hatte keinen Bademantel mitgebracht. "Dann zieh dir schnell dein T-Shirt über und komm mit! Zu der Zeit ist sowieso niemand mehr im Haus." Das dachte sie zumindest. Mein T-Shirt endete etwa auf der Hälfte meines Hinterns. Na ja, das war ja eigentlich auch egal, da mich sowieso bereits alle ganz nackt gesehen haben. Die Kaffeeküche - eher ein kleiner Aufenthaltsraum - war aber keinesfalls leer. Zwei Handwerker, vielleicht Mitte zwanzig, machten dort gerade Pause, als wir mit dem ganzen Tross ankamen. Ich setzte mich schnell auf einen der Stühle an dem ...