1. Sabines Geschichte - Teil 14


    Datum: 23.10.2026, Kategorien: BDSM

    ... erleichtert.
    
    „Fahren Sie dann auch mit?“, fragte Sabine und rechnete schon damit, dass sie sich auch weiterhin um die Pflanzen kümmern müsste.
    
    „Nein, nein. Ich müsste mir dann da ein Hotel in der Nähe nehmen und wir haben beschlossen, dass er alleine fährt.“ wiegelte Frau Lehmann ab.
    
    Sie trieben noch etwas Smalltalk und Frau Lehmann lobte Sabine für ihre tadellose Arbeit und für das Stutzen des Busches. Als Sabine den Ersatzschlüssel auf den Tisch legte, erwähnte sie noch beiläufig, dass sie das Paket für Herrn Wendt bereits übergeben hatte.
    
    Mit einem Schlag kippte die Stimmung im Raum, als Frau Lehmann fragte: „Sie sind einfach in unser Schlafzimmer gegangen?“
    
    Sabine schaute sie etwas irritiert an, als Herr Lehmann nachlegte:. „Die Schlafzimmertür war doch geschlossen, nicht war Frau Menzel?“
    
    Sabine bejahte die Frage und bekam dann zu hören: „Macht man das heutzutage so, einfach irgendwo reinzugehen wo man nichts zu suchen hat?“
    
    Sie wollte sich gerade rechtfertigen, als Herr Lehmann mit rotem Kopf los polterte: „Sie hatten in dem Zimmer nichts zu suchen und eine geschlossene Tür bedeutet auch, dass man nicht da nicht einfach reingeht? Oder lernt man das heutzutage nicht mehr? Einfach die Privatsphäre anderer Leute missachten, da haben wir uns in Ihnen wohl gehörig getäuscht. Ich kann Ihnen sagen, wenn unsere Tochter das gemacht hätte, da hätte der Arsch aber Kirmes gehabt. So etwas hätte ich von ihnen nicht erwartet.“
    
    Sabine war zu perplex, um sich ...
    ... zu rechtfertigen. Frau Lehmann hatte nie erwähnt, dass sie das Schlafzimmer nicht betreten sollte, daher fühlte sie sich missverstanden. Als sie zu einer Antwort ansetzten wollte, nahm sie Frau Lehmann sacht beim Arm und führte sie aus der Wohnung.
    
    „Ich möchte nicht, dass Heinz sich jetzt wegen Ihnen so aufregt, daher gehen Sie bitte einfach.“
    
    Mit diesen Worten schob Frau Lehmann sie auf den Flur und schloss die Tür, kaum dass Sabine über die Schwelle war. Verwirrt wegen der Situation ging sie wieder in ihre eigene Wohnung und dachte darüber nach, was sie anscheinend falsch gemacht hatte. Niemand hatte ihr gesagt, dass sie den Raum nicht hätte betreten dürfen und warum legte man auch ein angenommenes Paket nicht einfach in den Flur. Sie versuchte sich auch in die Situation zu versetzen, wenn jemand einfach so ihr Schlafzimmer in ihrer Abwesenheit betreten würde. Mit dem Entschluss, dass beide Parteien ihren Anteil an dem Dilemma gehabt hatten, versuchte sie das Ganze hinter sich zu lassen und kümmerte sich wieder um ihren eigenen Kram.
    
    Die nächsten Tage waren für Sabine schwieriger als sie zunächst gedacht hatte. Das schlechte Wetter des Wochenendes hatte sich festgesetzt und drückte auf ihr Gemüt, zudem wollte sie bei dem anhaltenden Regen nicht barfuß zur Arbeit fahren. Auch Erika hatte diesen Entschluss gefasst und so lief der Arbeitsalltag wieder normal ab. Zwar hatte Sabine bezüglich Matthias Bedenken gehabt, doch er verhielt sich ihr gegenüber völlig normal und ...
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