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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... aber er befindet sich noch in der hiesigen Rechtsmedizin." "Meine Mandantin wird ihnen das Beerdigungsinstitut mitteilen. Kommen sie, wir gehen." "Kann ich ihn denn noch mal sehen?" Ich schaute dabei Blondie an, der sich bei der Sache als Gesprächsführer herausgestellt hatte. Er schaute mich jetzt an, als hätte ich ihn gefragt, ob er auch mal Rauschgift genommen hat. Dann wurde sein Gesichtsausdruck aber anders. Eindringlich. "Frau Neuhaus, das können sie dann beim Bestatter machen, aber ganz ehrlich, bitte tun sie sich das nicht an. Ich hab ihn gesehen und ... man sah, er musste ein wenig mit sich kämpfen - es ist kein schöner Anblick. Das Gesicht würden sie gar nicht wiedererkennen und der Rest... also bitte, lassen sie es. Behalten sie ihn so in Erinnerung, wie sie ihn zuletzt gesehen haben!" Das wollte ich nun nicht, denn das war zusammen mit Evelyn gewesen, ahnte aber, was er damit meinte. "Aber muss ich ihn denn nicht identifizieren? Oder mit so einer DNA Probe?" "Nein, das ist nicht nötig. Sie haben wohl zu viele Krimis geschaut? Wir haben ja auch noch mal selbst seinen Pass mit den Fingerabdrücken von ihm ihm abgeglichen. Er ist es, glauben sie mir!" "Komm sie!", sagte Ellen zu mir. Wir standen auf. "Geh mit ihnen zur Asservatenkammer und regele das", sagte der blonde Kripobeamte zum anderen, aber nicht, ohne sein Gesicht zu verziehen. Er hatte begriffen, dass er verloren hatte. "Folgen sie mir." Eine halbe Stunde später hatte ich alle ...
... Sachen wieder, und auch mein Auto. Ich warf einen kurzen Blick über die Sachen. "Wo ist denn sein Laptop? Ich weiss, dass er einen dabei hatte." "Den haben wir entsorgt. Da war nichts mehr zu retten. Der war aus dem Auto gefallen, wohl auf einen Felsen geprallt, und dann hatte die Batterie Feuer gefangen. Hier!" Er zog aus der Plastiktüte einen Zettel, offenbar der Ausdruck von einem Foto. Ein geschmolzenes Ding, es war kaum noch zu erkennen, dass dies mal ein Laptop gewesen war. Ich nickte ihm zu. "Brauchst du Hilfe für die Beerdigung?", fragte Ellen. "Ja, hast du da was?" Sie gab mir einen Zettel, einen Kuss auf die Wange, und fuhr dann davon. Auch ich fuhr dann mit meinem Wagen nach Hause. Ich schaute mir die Sachen durch, die ich von der Polizei bekommen hatte. Das war eine Reisetasche, in der nur seine Sachen zum Anziehen drin waren. In einer Plastiktüte waren persönliche Sachen. Sein Schlüsseletui mit dem Schlüssel für Haustür und Schuppen, ein Chip, wohl für die Firma, und so ein kleiner Schlüssel wohl für einen Schreibtisch, wie ich ihn auch in meinem Laden habe. Außerdem seine Uhr - sie lief sogar noch, beim Anblick liefen erst mal meine Tränen, da seine Lebenszeit ja abgelaufen war. Dann gab es noch seine Brieftasche mit einigen Karten wie Führerschein, Krankenversicherungskarte, sein Perso, letzterer war ungültig gemacht worden, sowie Geld. 455 Euro und 63 Cent. Außerdem war noch ein Zettel drin mit einigen komischen Sätzen, auf die ich mir keinen Reim drauf ...